15.03.2019 19:00:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Mindestens 49 Tote bei Angriff auf zwei Moscheen in Neuseeland

Christchurch - Bei einem mutmaßlichen Terrorangriff auf zwei Moscheen in Neuseeland sind am Freitag mindestens 49 Menschen getötet worden. Mehrere Dutzend muslimische Gläubige mussten in der Stadt Christchurch mit teils schweren Schussverletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Als mutmaßlicher Haupttäter wurde ein 28-jähriger Australier festgenommen. Er soll am Samstag dem Haftrichter vorgeführt werden. Zudem gab es zwei weitere Festnahmen. Der genaue Ablauf der Tat war auch nach vielen Stunden noch nicht geklärt. Die Bluttat löste weltweit Entsetzen aus.

Tausende Schüler demonstrierten für mehr Klimaschutz

Wien/Österreich-weit - Mehr als 20.000 Schüler und Studenten sind am Freitag österreichweit bei der internationalen Aktion "FridaysForFuture" auf die Straße gegangen. Bei den Demos in fast allen Landeshauptstädten riefen die Teilnehmer die Politik zu mehr Anstrengungen beim Klimaschutz auf. Lobende Worte für die Jugendlichen gab es von Bundespräsident Alexander Van der Bellen. Rund um den Globus demonstrierten Hunderttausende Jugendliche in mehr als 120 Staaten, die Kundgebungen erreichten auch entlegene Orte wie Grönland und die Antarktis.

Asyl-Verstaatlichung: Regierung glaubt an große Einsparungen

Wien - Laut dem seit dem Nachmittag vorliegenden Begutachtungsentwurf erwartet die Bundesregierung durch die Re-Verstaatlichung der Flüchtlingsbetreuung eine beträchtliche Einsparung. Nach einem Mehraufwand in den ersten beiden Jahren soll sich 2021 schon ein Ausgabenminus von rund zwölf Millionen einstellen, ab dem Jahr darauf soll es sich bei 15 Millionen einpendeln. Niedrigere Aufwendungen vermutet man für die Mieten und die Rechtsberatung. Mehr Geld wird für die Rückkehrberatung nötig sein.

Missstände im Strafvollzug: Höchststand von 9.400 Häftlingen

Wien - Die Personalsituation in einzelnen Gefängnissen ist nach wie vor prekär. Dazu kommt in einigen Anstalten ein Überbelag mit Insassen: Der neue Generaldirektor für den Strafvollzug, Friedrich Koenig, spricht in der Tageszeitung "Die Presse" angesichts von 9.400 Häftlingen von einem "Allzeit-Höchststand". In naher Zukunft sieht Koenig für den Strafvollzug "mehr Aufwand, mehr Aufgaben, mehr Verantwortung". Dafür werde er "entsprechende Mittel brauchen".

Ford baut mehr als 5.000 Jobs in Deutschland ab

Dearborn/Wolfsburg - Ford will in Deutschland mehr als 5.000 Stellen streichen. Das Unternehmen habe am Freitag die Belegschaft über ein Abfindungsprogramm und ein Frühverrentungsprogramm informiert, sagte ein Ford-Sprecher am Freitag in Köln. Bereits zum Jahresbeginn hatte der US-Autobauer Einschnitte angekündigt, ohne aber Zahlen zum Jobabbau zu nennen. Nun werden die Sparmaßnahmen konkreter. Ford hat in Deutschland rund 24.000 Mitarbeiter.

Vier Verletzte nach Lawinenunfall im Salzburger Pinzgau

Krimml - Bei einem Lawinenunfall im Pinzgau sind am Freitagnachmittag vier Menschen verschüttet worden. Die Tourengeher wurden von ihren acht Bergkameraden gerade noch rechtzeitig geborgen. Diese achtköpfige Gruppe war auf dem Rückweg vom Gipfel des Rainbachegg (2.530 Meter) im Krimmler Achental, als sie die Lawine entdeckte. Sie wussten nicht, dass ihnen die anderen vier gefolgt waren. Zwei Personen wurden schwer, zwei leicht verletzt.

Hexensabbat an der Wiener Börse verlief äußerst ruhig

Wien - Nach vier Gewinntagen in Folge hat die Wiener Börse am Freitag eine Verschnaufpause eingelegt. Ein kurzfristiger Abschlag zu Mittag dürfte dem sogenannten Hexensabbat, dem Tag an dem Terminkontrakte auslaufen, geschuldet sein. Der ATX fiel um 0,01 Prozent auf 3.041,67 Einheiten. Die Aktien von Mayr-Melnhof verloren 0,5 Prozent. Der Kartonspezialist wartet kommende Woche mit Jahreszahlen auf. Auch Schoeller-Bleckmann lässt sich dann in die Bücher schauen. Die Papiere des Ölfeldausrüsters fielen zwar um 2,3 Prozent, legten aber diese Woche rund 10 Prozent unter den ATX-Titeln am meisten zu.

(Schluss) mf/mad/grh

Eintrag hinzufügen

Hinweis: Sie möchten dieses Wertpapier günstig handeln? Sparen Sie sich unnötige Gebühren! Bei finanzen.net Brokerage handeln Sie Ihre Wertpapiere für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade? Hier informieren!
pagehit