16.04.2019 09:31:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Brand in Pariser Kathedrale Notre Dame unter Kontrolle

Paris - Nach dem verheerenden Brand in der Pariser Kathedrale Notre-Dame konzentrieren sich die Arbeiten der Feuerwehr auf den Kampf gegen letzte Brandherde. Zudem gehe es darum, neue Feuer zu verhindern, sagte der Sprecher der Pariser Feuerwehr, Gabriel Plus, am Dienstag. Das Feuer war in der Früh nach Angaben der Feuerwehr unter Kontrolle. Nun müsse man schauen, wie die Struktur des Gebäudes standhalte, hieß es aus dem Innenministerium.

EU-Parlament debattiert über neue Brexit-Verschiebung

London - Das Europaparlament debattiert am Dienstag über die erneute Verschiebung des Brexit-Datums. Dabei geht es auch um die möglichen Konsequenzen für die Europawahl Ende Mai. Falls Großbritannien dann noch Mitglied in der EU sein sollte, müssen die Briten Gelegenheit erhalten, sich an der Wahl zu beteiligen. Damit würden im Juli 73 britische Abgeordnete ins Parlament einziehen. Diese Perspektive stößt in der EU-Volksvertretung auf heftige Kritik.

Löger verteidigt geplante Reform der Bankenaufsicht

Wien - Finanzminister Löger (ÖVP) verteidigt die von ihm geplante Reform der Bankenaufsicht, die künftig in der Finanzmarktaufsicht (FMA) konzentriert werden soll, aber mit nur noch einem Vorstandsmitglied an der Spitze. Die Führungsorgane in der FMA würden erweitert - durch eine neue Verantwortung von drei Exekutivdirektoren für die Bereiche Banken, Versicherungen und Kapitalmarkt, sagte Löger. Die Aufregung um Kompetenzveränderungen könne er nicht verstehen.

Gesetzesentwurf zu Mindestsicherung passiert Sozialausschuss

Wien - Der Sozialausschuss des Nationalrats hat am Montag den Gesetzesentwurf für das umstrittene Sozialhilfe-Grundsatzgesetz, also die Neuregelung der Mindestsicherung, abgesegnet. Nach einem Experten-Hearing passierte die Regierungsvorlage den Ausschuss mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen ÖVP und FPÖ. Der Beschluss im Nationalrat ist für den 25. April geplant.

Unfallrisiko im Tunnel laut Studie geringer als im Freiland

Salzburg/Wien - Die Furcht vieler Autolenker vor Fahrten durch Tunnel mag psychologisch leicht erklärbar sein, rein statistisch ist sie unbegründet: Die Wahrscheinlichkeit, in einem Autobahn- oder Schnellstraßentunnel zu verunglücken, ist in Österreich nämlich deutlich geringer als auf denselben Straßen im Freiland. Das geht aus einer Studie des Verkehrsministeriums hervor, die der APA vorliegt. Dafür wurden die Daten zu Unfällen in Tunnels in den Jahren von 1999 bis 2017 ausgewertet.

USA gehen nicht auf Bedingungen Nordkoreas ein

Washington - Im Streit über nordkoreanische Atomwaffen gehen die USA nicht auf Bedingungen des Machthabers Kim Jong-un ein. Außenminister Mike Pompeo erklärte auf Fragen von Journalisten zu Kims Forderung, die USA müssten ihre Attitüde ändern, nur, dass US-Präsident Donald Trump diplomatisch vorankommen wolle. Er betonte jedoch, Kim habe sich zum Abbau der Atomwaffen verpflichtet. Kim hatte den USA eine Frist bis Jahresende für einen Kurswechsel in den Verhandlungen über die Denuklearisierung gesetzt.

Republikanischer Ex-Gouverneur Weld fordert Trump heraus

Washington - US-Präsident Donald Trump bekommt bei seinem Rennen für eine zweite Amtszeit im Weißen Haus Konkurrenz aus der eigenen Partei. Der frühere Gouverneur des Ostküstenstaats Massachusetts, Bill Weld, kündigte am Montag an, sich um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner zu bewerben. "Amerika hat die Wahl", heißt es in einem via Twitter veröffentlichten Video. "Ein besseres Amerika beginnt hier." Weld war von 1991 bis 1997 Gouverneur von Massachusetts.

15 verscharrte Leichen im Westen Mexikos entdeckt

Guadalajara - Im Westen von Mexiko haben Ermittler mindestens 15 Tote entdeckt. Die Leichen seien in einem Haus in der Gemeinde Zapopan im Bundesstaat Jalisco ausgegraben worden, teilte die örtliche Staatsanwaltschaft am Montag mit. Die Ermittlungen hatten begonnen, nachdem die Polizei Hinweise erhalten hatte, dass Menschen plötzlich verschwunden waren.

(Schluss) mf/ral/jw/wm

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