15.02.2022 14:30:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Duma: Putin soll "Volksrepubliken" in Ostukraine anerkennen

Moskau/Kiew - Der russische Präsident Wladimir Putin soll nach dem Willen der Staatsduma über die Anerkennung der beiden abtrünnigen Regionen Luhansk und Donezk im Osten der Ukraine als "Volksrepubliken" entscheiden. Eine entsprechende Aufforderung verabschiedete das russische Parlament am Dienstag in Moskau mit großer Mehrheit. Das Dokument werde Putin umgehend übergeben, sagte Parlamentschef Wjatscheslaw Wolodin. Die Ukraine warnte Russland vor einem solchen Schritt.

Moskau verkündet Truppenabzug - NATO und Ukraine skeptisch

Kiew/Moskau/Wien - Die US-Regierung hat ihre Warnungen vor einem möglichen Angriff Russlands auf die Ukraine noch in den kommenden Tagen bekräftigt. Indes hat Russland laut eigenen Angaben nach Manövern nahe der ukrainischen Grenze mit dem Abzug von Truppen begonnen. Die NATO und Ukraine zeigten sich skeptisch. "Bisher haben wir vor Ort keine Deeskalation gesehen, keine Anzeichen einer reduzierten russischen Militärpräsenz an den Grenzen zur Ukraine", so NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg.

Verdächtiger gestand tödliche Stichverletzungen

Wien - Nach der Tötung eines 23-Jährigen in der Nacht auf Montag in einer Wohnung in Wien-Favoriten hat der Verdächtige, ein 28-jähriger afghanischer Staatsbürger, die Tat bei seiner Einvernahme gestanden. Demnach dürfte es laut Polizei zu einem Streit und dann zu einer Rauferei zwischen dem Tatverdächtigen und dem Opfer gekommen sein. Im Zuge der Auseinandersetzung attackierte der 28-Jährige demnach seinen Kontrahenten mit einem Messer und verletzte ihn tödlich.

Banken stecken weiterhin viel Geld in Kohle

Wien - Obwohl die Ankündigungen von Banken, aus der Kohlefinanzierung aussteigen zu wollen, stetig mehr werden, wird das Geld in der Kohleindustrie noch lange nicht knapp. Rund eineinhalb Billionen US-Dollar flossen über Banken in den vergangenen drei Jahren in die Branche, geht aus einer Berechnung der NGO urgewald hervor. Auch österreichische Banken mischen auf dem Markt noch mit. Die Umweltschützer pochen weiter auf einen raschen Ausstieg der Banken aus der Kohlefinanzierung.

Insgesamt weniger Anzeigen, aber Steigerung bei Cybercrime

Wien - Auch im zweiten Pandemiejahr ist die Zahl der angezeigten Straftaten in Österreich weiter zurückgegangen. Genau 410.957 Delikte wurden 2021 bei der Polizei angezeigt, um 5,3 Prozent weniger als 2020 - und mit Abstand der geringste Wert der vergangenen zehn Jahre. Gleichzeitig stieg die Aufklärungsquote leicht auf 55,3 Prozent an. Wie auch in den vergangenen Jahren weiter zugenommen hat die Internetkriminalität, hieß es bei der Präsentation der Kriminalstatistik 2021.

387.000 Personen ohne Job -184.000 zur Kurzarbeit angemeldet

Wien - Der Konjunkturaufschwung lässt die Arbeitslosenzahlen weiter sinken. Derzeit sind 386.902 Personen arbeitslos gemeldet oder in AMS-Schulungen und damit um 6.642 weniger als in der Vorwoche, wie das Arbeitsministerium am Dienstag mitteilte. Damit sei die Arbeitslosigkeit auf dem niedrigsten Stand seit zehn Jahren, so Arbeitsminister Martin Kocher (ÖVP). Zur Kurzarbeit sind aktuell aber noch 184.454 Personen vorangemeldet. Die NEOS fordern ein Ende der Corona-Kurzarbeit.

Wien verzichtet auf Klagen gegen Stadtstraßen-Aktivisten

Wien - Jenen Aktivistinnen und Aktivisten, die sich gegen den Bau der sogenannten Stadtstraße in der Donaustadt engagiert haben, werden keine Klagen der Stadt Wien ins Haus flattern. Das hat eine Sprecherin von Verkehrsstadträtin Ulli Sima (SPÖ) auf APA-Anfrage versichert. Die Umweltschützer sahen sich mit möglichen Schadenersatzforderungen konfrontiert. Schreiben, in denen diese zumindest in den Raum gestellt wurden, hatten für großes Aufsehen gesorgt.

2021 war gutes Jahr für Betriebsansiedelungen

Wien - Trotz Coronapandemie war 2021 ein gutes Jahr für Betriebsansiedelungen in Österreich. 364 Firmen ließen sich mit Begleitung der ABA, der Betriebsansiedelungsagentur, die sich nun "Standortagentur" nennt, hierzulande nieder oder erweiterten ihr Unternehmen. Damit seien 1,24 Mrd. Euro an Investitionen verbunden gewesen und 3.403 Jobs geschaffen worden, sagten Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) und ABA-Chef Rene Tritscher am Dienstag vor Journalisten.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

Eintrag hinzufügen

Hinweis: Sie möchten dieses Wertpapier günstig handeln? Sparen Sie sich unnötige Gebühren! Bei finanzen.net Brokerage handeln Sie Ihre Wertpapiere für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade? Hier informieren!
Es ist ein Fehler aufgetreten!
pagehit