12.11.2014 13:00:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K - 13.00 Uhr

Vier Jahre Haft für Hannes Kartnig

Graz - Wegen teilweise versuchten schweren Betruges sowie grob fahrlässiger Beeinträchtigung von Gläubigerinteressen ist Ex- Sturm-Graz-Boss Hannes Kartnig am Mittwoch zu vier Jahren unbedingter Haft verurteilt worden. Es ist nur ein Teil der Strafe, die für bereits rechtskräftige Schuldsprüche verhängt wurde. Der Prozess wegen des Eintrittskartenbetrugs geht im Anschluss an das Urteil weiter.

Kontrollzentrum hat Funkkontakt zu "Philae"

Wien/Darmstadt - Freude und Applaus im Satelliten-Kontrollzentrum Esoc in Darmstadt: Die Landeeinheit "Philae", die sich derzeit im freien Fall auf den Kometen "67P/Tschurjumow-Gerassimenko" befindet, sendete kurz nach 12.00 Uhr über die Raumsonde "Rosetta" planmäßig Signale zur Erde. "Philae" setzt voraussichtlich um 17.00 Uhr auf dem Kometen auf.

Jugend beim Thema Drogenfreigabe gespalten

Österreich-weit - Österreichs Jugend ist beim Thema Freigabe weicher Drogen gespalten: Knapp 50 Prozent lehnen die Legalisierung von Marihuana laut Jugend Trend Monitor 2014 ab, nur rund ein Drittel spricht sich explizit dafür aus. Vier von zehn der mehr als 3.000 Befragten haben schon einmal in ihrem Leben Marihuana konsumiert.

ÖBB kauften "Schrott"-Loks für 70 Mio. Euro

Wien - Der Rechnungshof kritisiert die ÖBB für einen millionenschweren Fehlkauf. Die Bundesbahnen kauften vor gut 20 Jahren 18 Loks für umgerechnet 70 Mio. Euro. 15 Jahre später wurden die Triebfahrzeuge der Baureihe 1014 auf einen "Schrottwert" von 15.000 Euro pro Stück abgeschrieben. Eigentlich hätten die Loks auf 30 Jahre abgeschrieben werden sollen. Die Verkaufsversuche ab 2010 blieben erfolglos.

Armee erwartet Rebellenoffensive in der Ukraine

Kiew/Donezk - Die ukrainischen Regierungstruppen bereiten sich nach Angaben von Verteidigungsminister Stepan Poltorak auf eine neue Offensive der prorussischen Rebellen vor. Die Einheiten im Osten des Landes würden verlegt, um auf das Vorgehen der Separatisten zu reagieren, sagte der Minister am Mittwoch in Kiew. Die Rebellen hätten in den vergangenen Tagen Verstärkung erhalten.

Prozess um Wiener Handgranaten-Mord

Wien - Unter enormem öffentlichen Interesse ist am Mittwoch im Wiener Straflandesgericht der Prozess um den sogenannten Wiener Handgranatenmord eröffnet worden. In dem auf zwei Tage anberaumten Verfahren geht es um einen "Streit im kriminellen Milieu", der "auf drastische Weise geregelt wurde", wie der Staatsanwalt im Eröffnungsplädoyer erklärte. Der Hauptangeklagte Kristijan H. bekannte sich schuldig.

Akte im Fall Leonie noch nicht beim Staatsanwalt

Nottingham - Der Vater des zweijährigen Mädchens Leonie, das am Montag im Wiener SMZ Ost seinen Verbrennungen erlegen ist, befindet sich weiterhin auf freiem Fuß. Laut Maria-Luise Nittel, der Leiterin der Staatsanwaltschaft Wien, ist der schriftliche Bericht des Krankenhauses bis dato nicht bei der Anklagebehörde eingetroffen. Dieser müsse abgewartet werden, um über weitere Schritte zu beraten.

(Schluss) pin/ck

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