16.11.2014 13:00:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K - 13.00 Uhr

Mitterlehner für Konzernsteuer-Mindestsatz

Wien - Nach der Luxemburg-Affäre um extrem niedrige Steuerbelastungen für international tätige Konzerne plädiert auch Vizekanzler Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) für einen Mindeststeuersatz anstelle von Bandbreiten. Ein Satz von zum Beispiel 15 Prozent sei besser als eine Bandbreite von ein bis 30 Prozent, was "lächerlich" wäre, so Mitterlehner am Sonntag in der ORF-"Pressestunde".

US-Geisel Peter Kassig laut IS enthauptet

Raqqa - Die Terrorgruppe Islamischer Staat hat offenbar den US-Bürger Peter Kassig enthauptet. In einem am Sonntag veröffentlichten Video behauptet ein maskierter Mann, Kassig ermordet zu haben. Neben dem mutmaßlichen Täter ist ein abgeschlagener Kopf zu sehen. Bei Kassig handelt es sich um einen ehemaligen US-Soldaten, der eine Hilfsorganisation für die Opfer des syrischen Bürgerkriegs gründete.

G-20 wollen Weltwirtschaft mit Paket anschieben

Brisbane - Die 20 führenden Industrie- und Schwellenländer haben sich auf ihrem Gipfel im australischen Brisbane auf ein Maßnahmenpaket zur Belebung der Weltwirtschaft geeinigt. Damit solle die Konjunktur über fünf Jahre um zusätzliche 2,1 Prozent angeschoben werden, hieß es in der Abschlusserklärung am Sonntag. Die G-20 wollen zudem gemeinsam gegen Steuerflucht vorgehen und den Finanzsektor stärken.

Stichwahl um Präsidentenamt in Rumänien begonnen

Bukarest - In Rumänien wird am Sonntag in einer Stichwahl der neue Staatspräsident gewählt. Premier Victor Ponta gilt als Favorit, sein Gegner ist der deutschstämmige Klaus Johannis. In der ersten Wahlrunde hatte Ponta 40 Prozent der Stimmen und damit zehn Prozentpunkte mehr bekommen als Johannis. Vor den Wahllokalen für Auslandsrumänen in Wien, Berlin, Paris und München bildeten sich indes lange Schlangen.

Kongo erklärt sich für Ebola-frei

Freetown/Conakry/Monrovia - Die Demokratische Republik Kongo hat sich für Ebola-frei erklärt. Der dreimonatige Ausbruch der Epidemie habe mindestens 49 Menschen das Leben gekostet, erklärte die Regierung am Samstag. Seit dem 4. Oktober seien aber keine neuen Fälle mehr registriert worden, sagte der Gesundheitsminister. Er warnte jedoch: "Das Ende der Epidemie bedeutet nicht, dass wir vollständig außer Gefahr sind."

Mann sprengte sich in Hessen mit Auto in die Luft

Frankfurt am Main - Bei der Explosion eines Autos ist in Hessen vor den Augen der Polizei ein 49-jährige Mann ums Leben gekommen. Sieben weitere Menschen wurden am Sonntag in Homberg leicht verletzt, darunter zwei Polizisten. Mehrere Häuser und Autos wurden beschädigt. Zuvor hatte es einen Familienstreit gegeben. Der 49-Jährige, vermutlich ein Sprengmeister, hatte gedroht, sich und seiner Familie Schaden zuzufügen.

Zwei Tote nach Erdrutsch im Tessin

Lugano - Bei einem Erdrutsch in der Nähe von Lugano sind in der Nacht auf Sonntag mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Dabei handelt es sich um zwei Frauen, die in dem verschütteten Haus im Dorf Davesco-Soragno gewohnt hatten. Ein 44-Jähriger Italiener konnte lebend aus den Trümmern gerettet werden. In dem dreistöckigen Haus wohnten nach Informationen der Polizei acht Menschen.

Linzer Mariendom wegen zu lauter Glocken geklagt

Linz - Ein Linzer, der neben dem Mariendom lebt, klagt die Pfarre, weil ihm zu laute Glocken in der Nacht den Schlaf rauben. Das Läuten in der Nacht erfülle keinen religiösen Zweck, sagte der Anwalt des Linzers laut "Kronen Zeitung". Dass die Glocken zu jeder Tages- und Nachtzeit läuten, erscheint dem Anrainer nicht mehr zeitgemäß. Gespräche mit der Pfarre seien bisher erfolglos verlaufen, so der Anwalt.

(Schluss) cg/mas/pin

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