25.03.2015 13:01:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K - 13.00 Uhr

Präsident des Jemen brachte sich vor Rebellen in Sicherheit

New York/Sanaa - Verwirrung herrschte am Mittwoch über den Verbleib des jemenitischen Präsidenten Abd Rabbo Mansour Hadi. Fest steht, dass er sich vor den herannahenden Houthi-Rebellen in Sicherheit gebracht hat. Ein Vertreter der Präsidentengarde sagte, Hadi habe den Präsidentenpalast in Aden "in Richtung Ausland verlassen". Ein ranghoher Mitarbeiter des Staatschefs dementierte dies jedoch später.

Germanwings hält Betrieb mit Konkurrenz aufrecht

Köln/Düsseldorf/Barcelona - Einen Tag nach dem Absturz eines Germanwings-Jets in Frankreich hat die deutsche Fluglinie nach eigenen Angaben nur einen einzigen Flug gestrichen. Dies sagte ein Sprecher der Fluggesellschaft am Mittwoch in Köln. Ihren Flugbetrieb stemmt Germanwings mit Hilfe der Konkurrenz. Neben der Germanwings-Mutter Lufthansa stellten auch Air Berlin, Tuifly und andere Fluglinien ihre Maschinen zur Verfügung.

Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung nach Airbus-Absturz

Düsseldorf/Paris/Barcelonnette - Nach dem Absturz der Germanwings-Maschine in den französischen Alpen hat die Staatsanwaltschaft von Marseille Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung aufgenommen. Die Flugüberwachung habe kurz vor dem Unglück vergeblich versucht, Kontakt zu dem Airbus herzustellen, sagte Staatsanwalt Brice Robin. Was in den acht Minuten vor der Katastrophe geschah, ist weiter völlig rätselhaft.

Opposition mit Steuerreformplänen unzufrieden

Wien - Die Regierung hat am Mittwoch im Nationalrat die geplante Steuerreform präsentiert. Erwartungsgemäß kaum ein gutes Haar ließ die Opposition am an den Steuerreformplänen der Bundesregierung. Immerhin das Volumen von 4,9 Mrd. Euro wurde positiv aufgenommen. FPÖ, Grüne, Team Stronach und NEOS vermissten aber die Nachhaltigkeit und forderten Strukturreformen.

Hypo-Debakel bescherte BayernLB Verlust von 1,32 Mrd. Euro

München/Klagenfurt/Wien - Eine Wertberichtigung auf die Forderungen an die frühere Tochter Hypo Alpe Adria hat das Ergebnis der Bayerischen Landesbank (BayernLB) 2014 tief in die roten Zahlen rutschen lassen. Von den Forderungen an die Hypo seien "etwa die Hälfte" wertberichtigt worden, hieß es. Das wären etwa 1,2 Mrd. Euro. Als Ergebnis nach Steuern weist die BayernLB für 2014 einen Verlust von 1,32 Mrd. Euro aus.

1,8 Mrd. Euro für nationale Asyl- und Migrationsprogramme

Brüssel - Die EU-Kommission hat am Mittwoch 1,8 Milliarden Euro aus insgesamt 22 nationalen Asyl- und Migrationsprogrammen für den Zeitraum 2014 bis 2020 gebilligt. Zu den 22 EU-Staaten zählt auch Österreich mit einem Beitrag von 70,53 Millionen Euro im Rahmen des Asyl-Migrations- und Integrationsfonds (AMIF). Mit den Mitteln des AMIF soll u.a. die Aufnahmekapazität erhöht werden.

Poroschenko setzt Oligarchen Kolomoiski in Ostukraine ab

Kiew/Dnipropetrowsk - Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat in einem Machtkampf den einflussreichen Milliardär Igor Kolomoiski als Gouverneur der Industrieregion Dnipropetrowsk entlassen. Bei einem Treffen mit dem Staatschef habe der Oligarch selbst um seine Entlassung gebeten, hieß es. Kolomoiski gilt als einer der wichtigsten Financiers der ukrainischen Truppen im Kampf gegen prorussischen Separatisten.

(Schluss) mas/rop/he

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