28.03.2015 13:00:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K - 13.00 Uhr

Airbus-Co-Pilot hatte angekündigt, einmal bekannt zu werden

Düsseldorf/Barcelona/Paris - Der Co-Pilot der abgestürzten Germanwings-Maschine hat laut "Bild"-Zeitung einer früheren Freundin angekündigt, er werde einst große Bekanntheit erlangen. "Er sagte: 'Eines Tages werde ich etwas tun, was das ganze System verändern wird, und alle werden dann meinen Namen kennen und in Erinnerung behalten'", zitierte "Bild" eine Stewardess, die 2014 eine Beziehung mit dem Co-Piloten hatte.

Gedenken an Opfer in Kirche von Digne-les-Bains

Düsseldorf/Barcelona/Paris - In der Kirche Notre-Dame-du-Bourg der französischen Gemeinde Digne-les-Bains haben am Samstag Einwohner der Opfer des Flugzeugabsturzes vom Dienstag gedacht. In dem romanischen Bau versammelten sich mehrere Hundert Menschen. Vor dem Altar brannten 150 Kerzen zur Erinnerung an die Opfer. Digne-les-Bains liegt nur wenige Kilometer von der Stelle entfernt, wo der Germanwings-Airbus abgestürzt war.

Dutzende Tote im Jemen bei Luftangriffen

Sanaa - Die Luftangriffe einer von Saudi-Arabien angeführten Koalition haben im Jemen bereits Dutzende Todesopfer gefordert. Allein in der Hauptstadt Sanaa seien bis zu 34 Menschen gestorben, teilte die Menschenrechtsorganisaton Human Rights Watch mit. Die Koalition arabischer Staaten hatte in der Nacht auf Donnerstag mit den Luftangriffen gegen Stellungen der schiitischen Houthi-Rebellen begonnen.

Gewalt überschattet Präsidentenwahl in Nigeria

Abuja - Überschattet von Gewalt und Unregelmäßigkeiten hat am Samstag die Präsidentenwahl in Nigeria begonnen. Im Osten des bevölkerungsreichsten Landes Afrikas explodierte nach Polizeiangaben eine Bombe in einem Wahllokal. Im Nordosten Nigerias tötete die Terrororganisation Boko Haram 15 Menschen. In mehreren Städten blieben Wahllokale zunächst geschlossen, weil die Wahlhelfer nicht erschienen.

Saudi-Arabien schickt Botschafter zurück nach Schweden

Riad/Stockholm - Nach mehr als zwei Wochen diplomatischer Eiszeit will Saudi-Arabien wieder einen Botschafter nach Schweden schicken. Die Entscheidung zur erneuten Entsendung erfolgte laut der saudischen Nachrichtenagentur SPA nach einer offiziellen Entschuldigung aus Stockholm. Riad hatte seinen Diplomat abgezogen, nachdem Schweden Kritik an der Menschenrechtslage in der konservativen Golfmonarchie geübt hatte.

Untersuchungshaft über 27-Jährigen in Krems verhängt

Krems - Über den jüngeren von zwei mutmaßlichen Jihadisten (27 und 31), die am Donnerstag in Krems festgenommen worden waren, ist laut ORF NÖ die U-Haft verhängt worden. Die zuständige Staatsanwaltschaft hatte zuvor für beide Männer einen diesbezüglichen Antrag gestellt. Gegen die beiden russischen Staatsbürger wird wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung ermittelt.

Bursche in Wien von Straßenbahn schwer verletzt

Wien - Ein 17-Jähriger ist am Freitagnachmittag in Wien-Donaustadt von einer Straßenbahn schwer verletzt worden. Der Bursche, der Kopfhörer trug, sei plötzlich vom Gehsteig auf die Gleise getreten und von hinten von der Garnitur erfasst worden, gab die Polizei am Samstag bekannt. Der Fahrer der Straßenbahn hatte noch vergeblich versucht, durch eine Notbremsung den Zusammenstoß zu verhindern.

(Schluss) mas/rop

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