14.10.2014 16:00:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K - 16.00 Uhr

Verhetzung wird in Österreich härter bestraft

Wien - Der Verhetzungsparagraf wird verschärft. Konkret wird er künftig schon wirksam, wenn vor nur zehn Personen gehetzt wird, bisher waren es mindestens 150. Zusätzlich wird der Strafrahmen von zwei auf drei Jahre erhöht, im Extremfall bei erfolgreicher Anstiftung sogar noch weiter nach oben, erklärte Justizminister Wolfgang Brandstetter (ÖVP) bei einem "Gipfel gegen Hass und Hetze" am Dienstag.

Bericht nach Missbrauchsverdacht in JA Josefstadt

Wien - Nach dem Vorwurf des sexuellen Missbrauchs von weiblichen Häftlingen in der Justizanstalt Wien-Josefstadt liegt nun offenbar der Abschlussbericht des Bundesamts für Korruptionsbekämpfung (BAK) vor. Wie der "Falter" in seiner aktuellen Ausgabe berichtete, haben sich darin die Vorwürfe gegen einen Beamten verdichtet. Dieser versieht weiterhin Dienst in der Justizanstalt.

Karin Bergmann bleibt Burgtheater-Direktorin

Wien - Die interimistische Burgtheater-Direktorin Karin Bergmann bleibt auch über 30. August 2016 hinaus an der Spitze des Hauses. Das gab Kulturminister Josef Ostermayer (SPÖ) am Dienstagvormittag in einer Pressekonferenz zur Präsentation der neuen Direktion bekannt. Die langjährige Mitarbeiterin des Burgtheaters wird das Haus zunächst bis 2019 leiten.

180.000 Menschen flohen aus irakischer Stadt Hit

Genf/Bagdad - Die Angriffe der Terrormiliz Islamischer Staat auf die irakische Stadt Hit hat die Zahl der Flüchtlinge im Irak dramatisch nach oben getrieben. Nach Schätzungen des Flüchtlingswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) haben allein über das Wochenende rund 180.000 Menschen die Stadt rund 180 Kilometer von Bagdad entfernt verlassen und Zuflucht an anderen Orten in der Provinz Anbar gesucht.

Befragung statt Referendum in Katalonien

Madrid/Barcelona - Statt in einem verfassungsmäßigen Referendum sollen die Katalanen in einer unverbindlichen Volksbefragung ihren Wunsch nach Unabhängigkeit von Spanien ausdrücken können. Das kündigte Regionalpräsident Artur Mas am Dienstag an, nachdem er die Pläne für ein reguläres Referendum wegen des Widerstands in Madrid am Montag aufgegeben hatte.

Bis zu 10.000 Ebola-Fälle pro Woche erwartet

Genf/Salzburg/Freetown - Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erwartet für Dezember 5.000 bis 10.000 neue Ebola-Fälle in Westafrika pro Woche. Seit Ausbruch der Epidemie sind der WHO zufolge mehr als 8.900 Erkrankte gemeldet worden. Mehr als 4.400 Menschen seien gestorben. In einem Leipziger Krankenhaus starb unterdessen in der Nacht auf Dienstag ein 56-jähriger UNO-Mitarbeiter aus Afrika am Ebola-Virus.

Heiratsschwindler betrog mindestens 15 Wienerinnen

Wien - Die Wiener Polizei hat einen mutmaßlichen Heiratsschwindler festgenommen. Der 28 Jahre alte Gambier soll mit mindestens 15 in Österreich lebenden Frauen eine Beziehung eingegangen sein, drei Frauen heiratete er. Aus den Scheinbeziehungen gingen vier Kinder hervor, zwei Frauen sind schwanger. Der Mann lockte ihnen Geld und Wertgegenstände heraus, der Schaden beläuft sich auf mindestens 38.000 Euro.

Weltweites Privatvermögen so hoch wie nie

Wien/Zürich - Das weltweite Vermögen privater Haushalte ist nach einer Untersuchung der Schweizer Großbank Credit Suisse auf den höchsten Stand aller Zeiten gestiegen. Insgesamt wuchs es zwischen Mitte 2013 und Mitte 2014 um 8,3 Prozent auf 263 Billionen US-Dollar. Das Privatvermögen der Österreicher stieg laut "Global Wealth Report 2014" auf 1,5 Billionen US-Dollar.

Wiener Börse tendiert am Nachmittag im Minus

Wien - Die Wiener Börse hat sich am Dienstag am Nachmittag im Minus gezeigt. Der ATX fiel um 0,76 Prozent auf 2.084,40 Punkte. Konjunktursorgen, Skepsis bezüglich der Notenbanken-Politik sowie ein schwächer als erwartet ausgefallener ZEW-Index lasteten auf den Notierungen. OMV stiegen um 0,47 Prozent. Einem Bericht des "Kurier" zufolge soll David Davies Gerhard Roiss als OMV-Generaldirektor ablösen.

(Schluss) ck/str/wm

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