11.02.2015 16:06:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K - 16.00 Uhr

Italien startete Suche nach vermissten Flüchtlingen

Rom - Voraussichtlich über 330 Menschen sind bei dem schlimmsten Flüchtlingsdrama im Mittelmeer in diesem Jahr vor der süditalienischen Insel Lampedusa ums Leben gekommen. Drei Schlauchboote mit jeweils rund 100 Insassen, die von Libyen abgefahren waren, werden vermisst, berichtete eine Sprecherin des UNO-Flüchtlingswerkes UNHCR am Mittwoch. Eine groß angelegte Suchaktion wurde gestartet.

Costa Concordia-Prozess geht zu Ende

Grosseto - Im Costa-Concordia-Prozess in Grosseto haben sich die Richter Mittwochmittag zur Urteilsberatung zurückgezogen. Zuvor hatte sich Kapitän Francesco Schettino, dem das Verschulden des Schiffsunglücks mit 32 Toten vor drei Jahren angelastet wird, in seinem Schlusswort noch einmal verteidigt und ist in Tränen ausgebrochen. "Am 13. Jänner 2012 ist auch ein Teil von mir gestorben", sagte der 54-Jährige.

Hollande und Merkel wollen in Minsk "alles versuchen"

Ottawa/Berlin - Im Ringen um Frieden in der Ostukraine richten sich die Hoffnungen nun auf einen Krisengipfel mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und der deutschen Kanzlerin Angela Merkel am Mittwoch in Minsk. Frankreichs Präsident Francois Hollande und Merkel wollen beim geplanten Ukraine-Gipfel in Minsk "alles bis zum Ende versuchen", teilte das französische Präsidentenamt in Paris mit.

Pakistan wusste wahrscheinlich von bin Ladens Versteck

Islamabad/Washington - 2011 wurde Al-Kaida-Führer Osama bin Laden in Pakistan von US-Spezialeinheiten erschossen. Eine erste Untersuchung kam zu dem Schluss, dass die pakistanische Regierung nicht über den Aufenthaltsort Bin Ladens Bescheid wusste. Laut einem Ex-Geheimdienstchef soll Islamabad wahrscheinlich doch von dem Versteck in Abbottabad gewusst haben und wollte diese Information als Verhandlungsmasse einsetzen.

London will Österreich wegen dessen Atompolitik schaden

Wien/London - Großbritannien ist offenbar wegen der atom-kritischen Haltung Österreichs verstimmt. Aus einer geheimen Depesche der österreichischen Botschaft in London geht hervor, dass London Österreich "klagen oder schaden" wolle, berichten mehrere Tageszeitungen am Mittwoch. Hintergrund ist die Klage, die Österreich gegen die Staatshilfen beim Bau des britischen AKW Hinkley Point C einbringen will.

Granatenmord: Zweimal 20 Jahre, einmal zwölf Jahre Haft

Wien - Beim Prozess um den sogenannten Wiener Handgranatenmord mit zwei Todesopfern hat es am Mittwoch drei Schuldsprüche im Sinne der Anklage gegeben. Zweimal wurden 20 Jahre Haft verhängt, ein Angeklagter erhielt zwölf Jahre Haft. Ein Angeklagter kollabierte bei der Urteilsverkündung.

Schelling will bei Haushaltsrecht Gemeinden entgegenkommen

Wien - Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) beharrt trotzt des Widerstandes der Gemeinden auf einem einheitlichen Haushaltsrecht. Gleichzeitig kündigte Schelling am Mittwoch im Ö1-"Mittagsjournal" aber an, dass er den Kommunen etwas entgegenkommen will. Konkret stellte Schelling in Aussicht, dass es vor allem für kleinere Gemeinden Möglichkeiten gebe, die Dinge zu vereinfachen.

Wiener Börse tendiert leichter

Wien - Die Wiener Börse gab am Mittwochnachmittag etwas nach. Der ATX fiel 0,38 Prozent. Am heimischen Markt gibt es damit nach 4 Gewinntagen in Folge in einem verhaltenen europäischen Umfeld leichte Verluste zu sehen. Verkaufsdruck gab es bei den Aktien aus dem Ölbereich mit tieferen Rohölpreisen im Blick. Schoeller-Bleckmann büßten 2,75 Prozent ein. OMV fielen in etwa gleichem Ausmaß um 2,72 Prozent.

(Schluss) mhh/bel/rop/ck

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