12.03.2015 16:00:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K - 16.00 Uhr

Regierung vor Abschluss der Verhandlungen zur Steuerreform

Wien - Die Regierung steht vor der Einigung bei der Steuerreform: Bei einer finalen Verhandlungsrunde wollen die Teams unter Kanzler Werner Faymann (SPÖ) und Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (ÖVP) Donnerstagabend die letzten offenen Punkte fixieren. Wie der APA aus beiden Parteien bestätigt wurde, soll die Reform ab 2016 gelten und fünf Mrd. Euro umfassen, der Großteil für die Lohnsteuersenkung.

EU-Innenminister wollen Grenzschutzagentur Frontex stärken

Brüssel - Angesichts wachsender Flüchtlingsströme will die EU die Grenzschutzagentur Frontex in Südosteuropa stärken. Der lettische Innenminister Kozlovskis sagte am Donnerstag in Brüssel, es gebe Pläne für die Schaffung einer speziellen Balkan-Taskforce - so wie für das Mittelmeer. Innenministerin Mikl-Leitner (ÖVP) erwartet, dass ein EU-Pilotprojekt zur Flüchtlingsverteilung vor dem Sommer startet.

EU fordert internationale Untersuchung nach Nemzow-Mord

Moskau/Straßburg - Nach der Ermordung des Kreml-Kritikers Boris Nemzow hat das Europaparlament eine "unabhängige internationale Untersuchung" des Verbrechens gefordert. Dazu könnten die OSZE, der Europarat und die Vereinten Nationen beitragen, hieß es am Donnerstag in einer Entschließung des Parlaments. Die Menschenrechtslage in Russland habe sich in den vergangenen Jahren verschlechtert, so die Parlamentarier.

Kreml dementiert Gerüchte über Erkrankung Putins

Moskau - Seit einer Woche ist der russische Staatschef Wladimir Putin nicht mehr in der Öffentlichkeit gesehen worden - ein Anlass für viele Spekulationen. Sein Sprecher sah sich nun am Donnerstag gezwungen, Gerüchte über den Gesundheitszustand des Präsidenten zu dementieren. Dmitri Peskow sagte im Radiosender Moskauer Echo, dass Putin "absolut" gesund sei, es gebe "keinen Grund zur Sorge".

Varoufakis legte sich wieder mit Schäuble und EZB an

Berlin/Athen - Die griechische Regierung wird angesichts wachsender Finanznöte nervöser und greift ihre Helfer immer massiver an. Sie beschwerte sich formell beim Auswärtigen Amt in Berlin über angeblich beleidigende Äußerungen von Finanzminister Wolfgang Schäuble über seinen Amtskollegen Yanis Varoufakis. Dieser warf der Europäischen Zentralbank eine Politik vor, die Griechenland "die Luft zum Atmen nimmt".

Noch kein Hinweis auf Motiv nach Entführung in Klagenfurt

Klagenfurt - Ein 18-Jähriger, der am Mittwoch eine 57-jährige Frau in Klagenfurt unter Waffengewalt entführt haben soll, hat sich bei der Einvernahme bisher kooperativ verhalten. Zum Motiv habe er aber noch nichts gesagt, teilte die Polizei mit. Opfer und Beschuldigter dürften einander nicht gekannt haben. Der Mann war nach einer Verfolgungsjagd festgenommen worden. Der Frau war zuvor die Flucht gelungen.

Zahl der angezeigten Straftaten gesunken - mehr Einbrüche

Wien - Im Vorjahr hat es österreichweit um 3,4 Prozent weniger angezeigte Straftaten als im Jahr 2013 gegeben. In der am Donnerstag im Innenministerium in Wien präsentierten Kriminalstatistik 2014 wurden insgesamt 527.692 Fälle erfasst. Die Aufklärungsquote blieb mit 43,1 Prozent im Jahresvergleich unverändert. Um 3,4 Prozent gestiegen sind allerdings die Wohnraumeinbrüche auf insgesamt 17.109 Fälle.

Nach Spitalsärzten fordern auch Pflegekräfte mehr Geld

Wien - Nach den Ärzten fordern in den Spitälern nun auch die Pflegekräfte mehr Geld. Ansatzpunkt dafür ist das mit 1. Jänner in Kraft getretene Krankenanstalten-Arbeitszeitgesetz, das nicht nur für die Mediziner sondern auch für das nicht-medizinische Personal kürzere Arbeitszeiten vorsieht. In Salzburg droht hier bereits eine Eskalation. Bei den Spitalsärzten könnte sich in Wien die Lage zuspitzen.

Wiener Börse tendiert am Nachmittag knapp behauptet

Wien - Die Wiener Börse hat sich am Donnerstagnachmittag knapp behauptet gezeigt. Der ATX fiel um minimale 0,04 Prozent auf 2.504,93 Punkte. Fest präsentierten sich Österreichische Post-Aktien mit plus 2,92 Prozent auf 45,54 Euro. Das Unternehmen blickt auf ein erfreuliches Jahr 2014 zurück und will die Dividende von 1,90 auf 1,95 Euro je Aktie anheben. Das Betriebsergebnis stieg 2014 um 5,9 Prozent.

(Schluss) jw/bel/grh

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