30.10.2014 19:01:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K - 19.00 Uhr

Hypo Alpe Adria von jetzt an "Bad Bank"

Wien/Klagenfurt - Die 2009 notverstaatlichte Problembank Hypo Alpe Adria ist als Bank Geschichte. Die Banklizenz ist am Donnerstagnachmittag erloschen. Die Finanzmarktaufsicht hat den Deregulierungsbescheid freigegeben. Damit wird die Hypo als reine Abwicklungsgesellschaft ("Bad Bank") fortgeführt. Bedingung dafür war, dass sie alle Einlagengeschäfte abgegeben und auch keine Bankbeteiligungen mehr hat.

ÖGB präsentierte 882.000 Lohnsteuer-Unterschriften

Wien - Die im Juli gestartete "Lohnsteuer runter!"-Kampagne des ÖGB haben 882.184 Menschen mit ihrer Unterschrift unterstützt. Die Petition wird gemeinsam mit einer am Donnerstag vom ÖGB-Bundesvorstand beschlossenen Resolution für eine rasche Lohnsteuersenkung Mitte November der Bundesregierung übergeben. Das teilten ÖGB-Präsident Erich Foglar und seine Vizes Renate Anderl und Norbert Schnedl mit.

Schweden erkannte Palästina offiziell als Staat an

Stockholm - Schweden hat als achtes Land in der Europäischen Union Palästina offiziell als Staat anerkannt. Außenministerin Margot Wallström sagte in Stockholm, sie hoffe, dass der Beschluss der Regierung den Weg für andere ebne, sich Schweden anzuschließen. "Mit dieser Entscheidung unterstützen wir den Friedensprozess", sagte Wallström. Israel beorderte aus Protest seinen Botschafter aus Stockholm zurück.

Erste Peschmerga erreichten syrische Stadt Kobane

Washington/Bagdad - Nach langem Warten sind die ersten kurdischen Peschmerga aus dem Nordirak in der belagerten nordsyrischen Stadt Kobane eingetroffen. Die zehnköpfige Vorhut habe die Ankunft der restlichen 140 Kämpfer vorbereitet und die Stadt danach wieder verlassen, teilten Vertreter der Kurden am Donnerstag mit. Die Peschmerga sollen den Verteidigern der Stadt helfen, die Terrormiliz IS zurückzudrängen.

Tote bei Protesten gegen Regierung in Burkina Faso

Ouagadougou - Nach tagelangen Protesten gegen die Regierung haben aufgebrachte Demonstranten am Donnerstag in Burkina Faso das Parlamentsgebäude gestürmt und in Brand gesetzt. Die Regierung in Burkina Faso sagte umstrittene Pläne zur Verfassungsänderung für eine weitere Amtszeit von Präsident Blaise Compaore ab. Sicherheitskräfte schossen laut Augenzeugen mit scharfer Munition und töteten Demonstranten.

Sri Lanka: Über 150 Tote nach Erdrutsch befürchtet

Colombo - Nach dem riesigen Erdrutsch in einer Tee-Region im Süden Sri Lankas suchen die Retter immer noch nach rund 150 Vermissten. Das Katastrophenmanagementzentrum korrigierte seine vorherigen Angaben von 192 Vermissten, nachdem Einwohner gefunden wurden, die der Gerölllawine entkommen waren. Den ganzen Tag über gruben sich die Helfer durch die bis zu neun Meter dicke Schicht aus Erde und Geröll.

Noch kein Kontakt zu Verschütteten in Türkei

Istanbul - Zwei Tage nach dem Bergwerksunglück in der Südtürkei haben die Rettungskräfte am Donnerstag weiter keinen Kontakt zu den 18 eingeschlossenen Kumpel herstellen können. "Ich muss sagen, dass die Hoffnung für unsere 18 Arbeiter schwindet", sagte Energieminister Yildiz am Unglücksort in der Stadt Ermenek. Die Zeit, um noch Überlebende zu finden, werde knapp. 16 Arbeiter hatten sich retten können.

Wiener Börse schließt klar im Plus

Wien - Die Wiener Börse hat am Donnerstag deutlich höher geschlossen. Der ATX stieg 1,17 Prozent auf 2.192,29 Einheiten. Erste Group legten dabei 4,2 Prozent auf 19,98 Euro zu. Die Bank gab für das dritte Jahresviertel heute einen Verlust von 554,2 Mio. Euro bekannt, nach einer drastischen Verlustankündigung vom Juli haben die tiefroten Zahlen für die ersten neun Monate nicht mehr überrascht.

(Schluss) mas/emu/bb

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