01.11.2014 19:01:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K - 19.00 Uhr

Mehr als 1,2 Mio. Österreicher armutsgefährdet

Graz/Wien - Mehr als 1,2 Millionen Menschen in Österreich sind armutsgefährdet. "434.000 Personen oder fünf Prozent der Bevölkerung gelten dabei als manifest arm", sagte Caritas-Präsident Michael Landau anlässlich des Starts der Caritas-Inlandskampagne für Mütter und Kinder in Not. Diesen Menschen fehlt das Geld für Essen, Kleidung, Arztbesuche oder Heizkosten. Zwei Schlüsselthemen bei Armut sind laut Landau Wohnen und Energie.

Höhlenrettung in Salzburg kostete 150.000 Euro

Salzburg/Abtenau/Warschau - Die Rettung eines Höhlenforschers aus Polen aus der Jack Daniel's Höhle im Salzburger Tennengebirge im August 2014 dürfte sich mit rund 150.000 Euro zu Buche schlagen, berichtet die "Kronen Zeitung". Laut dem Bürgermeister von Abtenau wurden die Rechnungen aller Beteiligten gebündelt und werden dem Mann zugestellt. 182 Einsatzkräfte waren an dem rund 40-stündigen Rettungseinsatz beteiligt.

Kurden schlugen erneuten Angriff auf Kobane zurück

Kobane (Ayn al-Arab/Kobani) - Die kurdischen Kämpfer in Kobane haben einen erneuten Angriff der Jihadistenmiliz "Islamischer Staat" zurückgeschlagen. In der nordsyrischen Grenzstadt habe es heftige Gefechte gegeben, so der Leiter der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte, Rami Abdelrahman. Eine am Freitag eingetroffene Gruppe irakischer Peschmerga-Kämpfer beteiligte sich demnach noch nicht an den Kämpfen.

Militär übernahm Führung in Burkina Faso

Ouagadougou - Nach dem Rückzug von Staatschef Blaise Compaore hat die Militärführung von Burkina Faso dem selbst ernannten Übergangspräsidenten Isaac Zida Unterstützung zugesagt. Die Armeeführung habe sich einstimmig für den bisherigen Vizekommandanten der Präsidentengarde ausgesprochen, erklärte der Generalstab am Samstag. Die Erklärung wurde auch von Armeechef Honore Traore unterzeichnet.

IS-Bombenanschläge in Bagdad und Umgebung

Bagdad - Bei mehreren Bombenanschlägen in der irakischen Hauptstadt Bagdad sind am Samstag nach offiziellen Angaben mindestens 24 Menschen getötet worden. Etwa 20 Menschen starben demnach, als sich ein Selbstmordattentäter an einem Kontrollpunkt an der südlichen Zufahrt nach Bagdad in die Luft sprengte. Die Anschläge ereigneten sich im Vorfeld der weitreichenden Ashura-Feierlichkeiten in Kerbala.

Demonstrationen gegen Sparpolitik in Athen

Athen - Rund 25.000 Menschen haben am Samstag in Athen gegen die harte Sparpolitik der griechischen Regierung demonstriert und Maßnahmen zur Stärkung der Wirtschaft gefordert. "Wir sind nicht nur Zahlen, wir verdienen menschenwürdige Bedingungen", riefen die Demonstranten auf dem Syntagma-Platz vor dem Parlament. Die Gewerkschaften haben für den 27. November zu einem landesweiten Generalstreik aufgerufen.

Gewalt bei Anti-Polizei-Protesten in Frankreich

Nantes - Eine Woche nach dem Tod eines jungen Demonstranten in Frankreich hat es bei einer Kundgebung gegen Polizeigewalt in der westlichen Stadt Nantes gewaltsame Ausschreitungen zwischen Protestierenden und der Polizei gegeben. Mindestens fünf Menschen wurden verletzt, wie Korrespondenten berichteten. Nach Angaben der Behörden wurden auch zwei Polizisten leicht verletzt.

Chinesischer Beamter hortete Millionen in bar

Peking - In China hat ein der Bestechlichkeit beschuldigter Mitarbeiter der Energiebehörde 200 Millionen Yuan in bar gehortet - umgerechnet rund 26 Millionen Euro. Er ist einer von elf Beschäftigten, gegen die wegen Korruption ermittelt wird, wie chinesische Medien am Samstag berichtete. Sechs von ihnen sollen jeweils mehrere zehn Millionen Yuan Bestechungsgelder angenommen haben.

(Schluss) ral/bb

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