09.02.2015 19:00:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K - 19.00 Uhr

Verhärtete Positionen im Streit um Griechenland

Athen/London - Im Schuldenstreit scheinen die Positionen der griechischen Regierung und der Gläubiger verhärtet. Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble ist ohne Reformzusagen nicht zu weiteren Hilfen bereit. Der neue Regierungschef in Athen, Alexis Tsipras, erklärte den bisherigen Kurs dagegen für gescheitert. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sieht kaum noch Chancen für eine rasche Einigung.

Ausweitung der EU-Sanktionen beschlossen

Brüssel - Die EU-Außenminister haben im Ukraine-Konflikt mit Russland eine Ausweitung der Sanktionenliste beschlossen. 19 Personen sowie neun Unternehmen wurden neu gelistet. Damit hat sich die Liste der Personen, gegen die Konten- und Einreisesperren verhängt wurden, von 132 auf 151 vergrößert. Die Zahl der Unternehmen nahm von 28 auf 37 zu. Die Umsetzung soll erst Montag kommender Woche erfolgen.

29 Migranten vor Lampedusa erfroren

Lampedusa - Eine neue Flüchtlingstragödie erschüttert Italien. Mindestens 29 Flüchtlinge sind bei einer Seeüberfahrt in Richtung Lampedusa erfroren, mehrere weitere befinden sich in kritischem Zustand, berichteten italienische Medien. Die Toten gehörten zu einer Gruppe von 105 Flüchtlingen, die von der italienischen Küstenwache in der Nacht auf Montag gerettet wurden.

Bodenoffensive gegen den IS im Irak angekündigt

Washington - Die irakische Armee plant nach US-Angaben eine groß angelegte Bodenoffensive, um die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) aus dem Land zu vertreiben. Der Angriff werde "in den kommenden Wochen" beginnen, sagte der US-Sondergesandte zur Koordinierung des internationalen Bündnisses gegen den IS, John Allen. Russlands Präsident Wladimir Putin kritisierte das Vorgehen gegen den IS indes scharf.

Hoffnung auf Friedensverhandlungen in Libyen

Brüssel/Tripolis - Im Bürgerkrieg in Libyen gibt es Hoffnung auf Friedensverhandlungen. "Vielleicht haben wir eine Chance in dieser Woche", sagte der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier am Montag am Rande von Beratungen mit EU-Kollegen in Brüssel. Der UNO-Sondergesandte Bernardino Leon habe jüngst entsprechende Vorgespräche geführt. In Libyen kämpfen seit Monaten mehrere Milizen um die Macht.

Heftiges Winter-Intermezzo im Osten

Wien - Rund ums Wetter in Ostösterreich haben die Meteorologen Montagnachmittag Besserung verheißen. "Im Wiener Raum werden die Niederschläge langsam nachlassen", sagte ein Fachmann von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik auf der Hohen Warte. Mit ab 18.00 bis 19.00 Uhr langsam auf Plusgrade umschwenkenden Temperaturen würde es bei Niederschlägen Richtung Regen gehen.

19.000 Seepferdchen in Paris beschlagnahmt

Paris/Hongkong - Der französische Zoll hat 19.000 Seepferdchen am Flughafen Charles de Gaulle bei Paris beschlagnahmt. Die vom Aussterben bedrohten Tiere seien in einer Warensendung aus Madagaskar mit Ziel Hongkong entdeckt worden, teilte der Zoll am Montag mit. Der Wert der Tiere wurde auf fast 200.000 Euro geschätzt. Seepferdchen werden vor allem in der traditionellen chinesischen Medizin verwendet.

Wiener Börse schließt doch noch im Plus

Wien - Dank einer späten Rally, die von den beiden Bankwerten gestützt wurde, konnte sich die Wiener Börse am Montag bis Handelsschluss in die Gewinnzone vorarbeiten. Der ATX zog 0,57 Prozent auf 2.287,74 Punkte an. Die europäischen Leitindizes litten dagegen unter der Unsicherheit um Griechenland. Die Erste Group (plus 2,78 Prozent) holt sich bei ihrer Ungarn-Tochter den Staat und die EBRD mit ins Boot.

(Schluss) mhh/nuk/chg

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