25.11.2014 22:00:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K - 22.00 Uhr

Nachbaur bleibt vorerst Team-Stronach-Klubobfrau

Wien - Kathrin Nachbaur geht als Klubchefin des Team Stronach, ihr bleibt jedoch eine Frist. Mit Ende März - rund um den Geburtstermin ihres Kindes - will sie das Zepter im Hohen Haus an die jetzige geschäftsführende Klubobfrau Waltraud Dietrich übergeben, kam man in der Fraktion bei einer Krisensitzung am Dienstagnachmittag überein. Attacken gab es auf nicht näher genannte "Intriganten" in der Partei.

Langfristgutachten von Pensionsexperten präsentiert

Wien - Die Pensionskommission hat das Langfristgutachten über die Entwicklung der Pensionen bis 2060 zur Kenntnis genommen. Bei zwei Enthaltungen gab es 15 Pro- und 12 Gegenstimmen. Laut Gutachten dürfte der Bundesbeitrag zu den Pensionen von heuer 2,5 Prozent des BIP auf 4,8 Prozent im Jahr 2060 steigen. Vorsitzender Rudolf Müller betonte aber, dass sich daraus kein Anlass für "Horror" ablesen lasse.

Investitionsplan von Juncker umfasst 315 Mrd. Euro

Brüssel/Straßburg - Der Investitionsplan von EU-Kommissionspräsident Juncker sieht für die nächsten drei Jahre 315 Milliarden Euro vor. Konkret sollen 16 Mrd. Euro von 2015 bis 2017 durch EU-Mittel und fünf Mrd. durch die EIB-Bank aufgebracht werden. Damit sollen zusätzliche private Mittel angeschoben werden - alles zusammen 315 Mrd. Euro, hieß es Dienstag in Brüssel. Juncker wird den Plan am Mittwoch vorstellen.

Ferguson-Todesschütze würde nicht anders handeln

Ferguson - Nach den Krawallen in der US-Kleinstadt Ferguson hat sich der Todesschütze Darren Wilson erstmals zu Wort gemeldet. Er bedauere den Tod des schwarzen Teenagers Michael Brown, würde aber nicht anders handeln, sagte er dem TV-Sender ABC. Er habe ein reines Gewissen, so Wilson. Eine Geschworenenjury hatte beschlossen, dass keine Anklage gegen den Polizisten erhoben wird. Danach brachen Unruhen aus.

Viele Tote bei Angriffen der syrischen Luftwaffe

Raqqa - Syriens Luftwaffe hat am Dienstag bei Angriffen auf die selbstproklamierte IS-Hauptstadt Al-Raqqa 67 Menschen getötet. Unter den Todesopfern seien mindestens 36 Zivilisten, erklärte die oppositionelle Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Es handelte sich um die verheerendsten Luftangriffe auf Al-Raqqa, seit die Jihadistengruppe IS die Stadt zum Zentrum ihres "Kalifats" gemacht hat.

Separatisten in Ostukraine fordern UNO-Soldaten

Kiew/Astana - Die pro-russischen Separatisten im Osten der Ukraine haben die Entsendung einer UNO-Truppe unter Beteiligung russischer Soldaten gefordert, um eine "humanitäre Katastrophe" zu verhindern. Kiew wies den Vorstoß zurück, es gebe schon "mehr als genug" russische Soldaten in der Ukraine. Kiew spricht von bis zu 20.000 bewaffneten Rebellen und bis zu 10.000 russischen Soldaten im Konfliktgebiet.

DNA-Entdecker Watson versteigert seinen Nobelpreis

New York - Einer der bekanntesten Wissenschafter des 20. Jahrhunderts trennt sich von seinem Nobelpreis - das Auktionshaus Christie's erhofft sich 3,5 Mio. Dollar: James D. Watson (86), einer der DNA-Entdecker, will im Dezember seinen Nobelpreis in New York versteigern lassen. Das Geld will er zum Teil für die Forschung stiften. Laut Christie's hat noch nie ein Nobelpreisträger seine Medaille verkauft.

Acht Tote bei Abschlussfeier in El Salvador

San Salvador - Angreifer haben in El Salvador eine Schulabschlussfeier überfallen und acht Menschen erschossen. Die Täter stürmten im Department Sonsonate ein Haus und eröffneten das Feuer, wie Polizeichef Mauricio Ramirez Landaverde am Dienstag mitteilte. Einzige Überlebende des Massakers sei ein 15-jähriges Mädchen, zu deren Ehren die Feier veranstaltet wurde.

(Schluss) cg/mri

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