16.03.2015 22:00:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K - 22.00 Uhr

Kiew will Autonomiegesetz diese Woche beschließen

Kiew - Das ukrainische Parlament will in den nächsten Tagen ein Gesetz über den künftigen Autonomiestatus der Separatistenregionen im Osten des Landes beschließen. Die von Präsident Poroschenko eingebrachte Vorlage sieht u.a. einen "Sonderstatus" für die Separatistenregionen Donezk und Luhansk innerhalb der Ukraine vor. Russland reagierte mit Kritik auf die Ankündigung.

Hauptverdächtiger im Nemzow-Mord hat laut Anwalt Alibi

Moskau - Der Hauptverdächtige im Mordfall des Kremlkritikers Boris Nemzow hat nach Angaben seines Anwalts ein Alibi für die Tatzeit. Sein Mandant Saur D. habe sich zur Zeit des Mordes an einem anderen Ort befunden, sagte sein Anwalt der Agentur Tass am Montag in Moskau. Der bekannte Oppositionspolitiker Nemzow war am 27. Februar in Sichtweite des Kremls auf offener Straße erschossen worden.

USA rudern nach Kerrys Syrien-Kommentar zurück

Washington - Die US-Regierung hat Bemerkungen von Außenminister John Kerry über mögliche Gespräche mit Syriens Machthaber Bashar al-Assad relativiert. Kerry habe keine direkten Verhandlungen mit Assad gemeint, als er am Sonntag Gespräche über einen politischen Übergang in Syrien in Aussicht gestellt habe, sagte Außenamtssprecherin Jen Psaki am Montag in Washington.

Netanyahu lehnt Palästinenser-Staat ab

Jerusalem - Offenbar im Bemühen um Stimmen im rechten Lager hat Israels Regierungschef Netanyahu einen Palästinenserstaat im Falle einer Verlängerung seines Mandats ausgeschlossen. Jene, die einen eigenen Palästinenserstaat und die Rückgabe von Gebieten wollen, "machen diese Gebiete anfällig für Angriffe des extremistischen Islam gegen den Staat Israel", sagte Netanyahu am Tag vor dem Parlamentswahlen.

Todesurteil gegen Anführer ägyptischer Muslimbruderschaft

Kairo - Ein ägyptisches Gericht hat am Montag den Anführer der islamistischen Muslimbruderschaft, Mohammed Badie, und 13 weitere ranghohe Mitglieder der verbotenen Gruppe zum Tod verurteilt. Sie wurden für schuldig befunden, Angriffe in Auftrag gegeben zu haben mit dem Ziel, landesweit "Chaos zu verbreiten", wie die Nachrichtenagentur Mena berichtete. Die Verteidigung wies die Anschuldigungen zurück.

Auch bei zweiter Aliyev-Obduktion keine Hinweise auf Mord

Wien/Astana - Nach dem Tod des kasachischen Multimillionärs und Ex-Botschafters Rakhat Aliyev in der U-Haft in Wien ist die zweite Obduktion abgeschlossen. Diese zweite gerichtsmedizinische Untersuchung in der Schweiz habe ebenfalls keinen Hinweis auf ein Fremdverschulden ergeben, das bestätigten jetzt auch Aliyevs Anwälte offenbar. Aliyev sei auch schon bestattet worden, so das ORF-Radio.

Verdacht auf Schütteltrauma: Baby starb in Kärntner Spital

Klagenfurt - Ein zwei Monate altes Baby ist am vergangenen Freitag im Klinikum Klagenfurt vermutlich an den Folgen von Misshandlung gestorben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den 23-jährigen Vater des toten Mädchens. Laut Staatsanwaltschaft deuten die Verletzungen des Kindes auf ein Schütteltrauma hin. Das Ergebnis der Obduktion liegt noch nicht vor.

GM bestätigt 67 Todesfälle wegen defekter Zündschlösser

New York - Im Skandal um den verspäteten Rückruf von Fahrzeugen mit defekten Zündschlössern hat der US-Autohersteller General Motors mittlerweile 67 Todesfälle eingeräumt. Das teilte am Montag der Anwalt Kenneth Feinberg mit, der einen von GM eingerichteten Entschädigungsfonds verwaltet. Derzeit würden noch 113 Schadenersatzforderungen wegen Todesfällen geprüft.

(Schluss) pin/elf

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