17.03.2015 22:00:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K - 22.00 Uhr

Likud und Zionistische Union nach Israel-Wahl Kopf an Kopf

Tel Aviv/Jerusalem - Das in Umfragen favorisierte Mitte-Links-Bündnis Zionistische Union und die regierende rechtsgerichtete Likud-Partei von Ministerpräsident Benjamin Netanyahu liegen laut Nachwahlbefragungen bei der Parlamentswahl in Israel etwa gleichauf. TV-Sender wiesen am Dienstagabend für beide jeweils 27 der insgesamt 120 Mandate aus. Endgültige Ergebnisse werden nicht vor Mittwoch in der Früh erwartet.

Ukraine beschloss Gesetzänderungen zu Separatistengebieten

Kiew - Im Ostukraine-Konflikt hat das Parlament in Kiew beschlossen, dass die Separatistengebiete im Donbass erst nach Kommunalwahlen den geplanten Sonderstatus erhalten sollen. Eine entsprechende Gesetzesänderung verabschiedete die Oberste Rada in Kiew mit großer Mehrheit, wie lokale Medien am Dienstag berichteten. Die moskautreuen Separatisten und die russische Führung fordern aber den auf drei Jahre befristeten Sonderstatus bereits vor Wahlen.

Kanzler erklärt dem Nationalrat Schicksal der HETA

Wien/Klagenfurt - Die Abwicklung der HETA, vormals Hypo Alpe Adria, beschäftigt am Mittwoch den Nationalrat in einer von FPÖ und Grünen initiierten Sondersitzung. Die gewünschte Erklärung gibt Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) ab. Anlass für die Sondersitzung ist die von Finanzminister Hans-Jörg Schelling (ÖVP) erdachte Defacto-Insolvenz, mit der die Bank abgewickelt werden soll.

Schellling will Terminplan für weitere Reformen

Wien - Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) drängt auf weitere Reformen und will diese nach Vorbild der Frist für die Steuerreform mit konkreten Terminplänen versehen. Die Regierung werde bei den Verhandlungen zu Pensionen, Arbeitsmarkt und Bildung gemeinsam festlegen, "bis wann wir welches Thema liefern", so Schelling Dienstagabend vor Journalisten. Das "Kontenregister" soll für alle Konten gelten.

Causa Seenkauf: Kaufmann-Bruckberger legte Geständnis ab

Klagenfurt/Wien/St. Pölten - Die niederösterreichische Landesrätin Elisabeth Kaufmann-Bruckberger (Team Niederösterreich) hat laut einem Bericht auf "profil.at" vom Dienstag ein Geständnis bei der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft abgelegt. Demnach gab sie zu, bei einem Immobiliendeal zwischen Kärnten und ÖGB bzw. Bawag im Jahr 2007 über 700.000 Euro bekommen und an das damalige BZÖ weitergeleitet zu haben.

Proteste zu Eröffnung von EZB-Sitz in Frankfurt erwartet

Frankfurt - Die Europäische Zentralbank (EZB) eröffnet am Mittwoch offiziell ihren neuen Sitz im Osten von Frankfurt am Main - muss dabei aber mit viel Widerstand rechnen. Das linke Aktionsbündnis Blockupy will die Feierlichkeiten behindern und Zufahrtsstraßen blockieren. Blockupy macht die EZB mit für "Sparpolitik und Verarmung" in Teilen Europas verantwortlich. Die Polizei rechnet mit insgesamt rund 10.000 Demonstranten und hat sich auf mögliche Krawalle vorbereitet.

Suche nach AirAsia-Opfern vor Indonesien eingestellt

Jakarta - Knapp drei Monate nach dem Absturz der AirAsia-Maschine vor Indonesien ist die Suche nach Opfern eingestellt worden. Alle vier bis zum Dienstag an der Suche beteiligten Schiffe würden am Mittwoch heimkehren, sagte ein Behördenvertreter. 56 Menschen wurden nicht gefunden. Der Airbus A320-200 der malaysischen Billigfluggesellschaft AirAsia war am 28. Dezember auf dem Weg von Surabaya auf der indonesischen Hauptinsel Java nach Singapur mit 162 Menschen an Bord ins Meer gestürzt.

Diagonale eröffnete mit "Superwelt" und Moretti-Ehrung

Graz - Mit Karl Markovics' zweitem Regiewerk "Superwelt" und der Verleihung des Großen Schauspielpreises an Tobias Moretti ist am Dienstagabend in Graz die Diagonale eröffnet worden. Barbara Pichler sprach in der Helmut-List-Halle in ihrer letzten Eröffnungsrede als Diagonale-Intendantin davon, dass beim Festival das Publikum nicht nur den Filmen, sondern auch die Gesellschaft sich selbst begegnen könne.

(Schluss) hhi/ed

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