Bristol-Myers Squibb Aktie

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WKN: 850501 / ISIN: US1101221083

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Insiderinfos 03.08.2026 17:13:00

AstraZeneca-Aktie deutlich schwächer: Konzern prüft wohl Mega-Fusion mit Bristol Myers Squibb

AstraZeneca-Aktie deutlich schwächer: Konzern prüft wohl Mega-Fusion mit Bristol Myers Squibb

Die Unternehmen hätten Gespräche in einem frühen Stadium über einen Zusammenschluss geführt, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Mit einer solchen Übernahme würde Astrazeneca zu einem der weltgrößten Arzneimittelhersteller werden. Es sei aber unklar, ob die Gespräche noch andauerten und sie zu einer Transaktion führten. Ein Sprecher von Astrazeneca habe sich nicht äußern wollen, hieß es weiter. Und Bristol Myers Squibb sei für eine Stellungnahme zu den Gesprächen nicht erreichbar gewesen. Zuvor hatte die "Financial Times" darüber berichtet.

An der Börse kommen die Nachrichten für AstraZeneca nicht gut an. Für die Papiere von AstraZeneca geht es im Londoner Handel zeitweise um 8,58 Prozent nach unten auf 115,49 Pfund. Seit dem Jahreshoch bei 15.730 britische Pence hat die Aktie rund ein Viertel an Wert verloren. Die Bristol Myers Squibb-Aktie gibt im NYSE-Handel derweil um 0,62 Prozent nach auf 64,91 US-Dollar.

Der Börsenwert der Briten fiel durch das Kursminus am Montag auf umgerechnet rund 246 Milliarden Dollar. BMS kam gemessen zum Schlusskurs vom Freitag in New York auf eine Marktkapitalisierung von 133 Milliarden Dollar.

Experte Michael Leuchten von dem US-Analysehaus Jefferies zeigte sich in einer ersten Reaktion überrascht. Angesichts des starken Wachstums und der Innovationen von Astrazeneca mache ihn die Aussicht auf eine Übernahme des US-Kontrahenten perplex, so Leuchten. Zwar könne der Deal finanziell attraktiv sein und Mittel für Forschung und Entwicklung freisetzen. Aber wenn es ein Unternehmen gebe, das keine Finanzierung dafür benötige, dann sei das Astrazeneca, so Leuchten.

Der US-Pharmakonzern Bristol verliert den Patentschutz für einige seiner wichtigsten Produkte. Dazu zählen das Blutverdünnungsmittel Eliquis und das Krebsmedikament Opdivo. Zusammen tragen sie etwa die Hälfte zum Umsatz von Bristol bei. In der vergangenen Woche wies Bristol einen Quartalsumsatz von 13 Milliarden Dollar aus, den höchsten aller Zeiten. Das Wachstum wurde vor allem durch neuere Produkte wie das Blutkrebsmedikament Breyanzi, Opdualag gegen Hautkrebs und das Herzmedikament Camzyos angetrieben.

Derweil hat sich Astrazeneca unter der Führung von dem seit 2012 amtierenden Konzernchef Pascal Soriot zu einem führenden Anbieter von Krebsarzneien mit einer Reihe von Blockbuster-Medikamenten entwickelt. Nach seinem Amtsantritt als Vorstandsvorsitzender musste Soriot im Jahr 2014 einen Übernahmeversuch vom US-Konkurrenten Pfizer abwehren. Die britische Regierung hatte eingegriffen, da sie den Verlust eines wichtigen britischen Unternehmens befürchtete. Astrazeneca ist das zweitgrößte Unternehmen an der Londoner Börse.

/mne/err/jha/

LONDON (dpa-AFX)

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Bildquelle: Michael Vi / Shutterstock.com,Oli Scarff/Getty Images,Elzbieta Krzysztof / Shutterstock.com

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