08.12.2021 13:22:00

BioNTech und Pfizer: Neue Daten zu Omikron - das kann der Impfstoff

Die Aktie von BioNTech war am heutigen Mittwoch zunächst erneut deutlich unter Druck geraten. Belastet hatten Forschungsergebnisse aus Südafrika, die einen geringenen Schutz des BioNTech/Pfizer-Vakzins bei der neuen Omikron-Variante aufzeigten. Zuletzt konnte die Aktie aber wieder einen Großteil des Tagesverlustes wettmachen.Pfizer und BioNTech gaben heute erste Ergebnisse einer Laborstudie bekannt, die belegen, dass durch den Pfizer/BioNTech Covid-19-Impfstoff (BNT162b2) hervorgerufene Antikörper die SARS-CoV-2-Omikron-Variante nach drei Dosen neutralisieren können. Seren, die einen Monat nach Erhalt der Boosterimpfung (dritte Dosis des BNT162b2-Impfstoffs) von Geimpften entnommen wurden, neutralisierten die Omikron-Variante auf Werte, die mit denen vergleichbar sind, die für das Wildtyp-SARS-CoV-2-Spike-Protein nach einer Impfung mit zwei Dosen beobachtet wurden.„Obwohl zwei Dosen des Impfstoffs immer noch Schutz vor schweren Krankheiten bieten können, die durch den Omikron-Stamm verursacht werden, geht aus diesen vorläufigen Daten klar hervor, dass der Schutz mit einer dritten Dosis unseres Impfstoffs verbessert wird“, sagte Albert Bourla, Chairman und CEO von Pfizer. „Das Sicherstellen, dass so viele Menschen wie möglich mit zwei Dosen vollständig geimpft sind, und eine Auffrischimpfung bleibt die beste Kombination, um die Ausbreitung von Covid-19 zu verhindern.“„Unser vorläufiger erster Datensatz zeigt, dass eine dritte Dosis immer noch einen ausreichenden Schutz vor Krankheiten jeglicher Schwere bieten kann, die durch die Omikron-Variante verursacht werden“, sagte Ugur Sahin, CEO und Mitbegründer von BioNTech. „Breit angelegte Impf- und Auffrischungskampagnen auf der ganzen Welt könnten uns dabei helfen, Menschen weltweit besser zu schützen und durch den Winter zu kommen. Wir arbeiten weiterhin an einem angepassten Impfstoff, bei dem wir annehmen, dass er einen hohen Schutz gegen die Omikron-Krankheit sowie einen längeren Schutz als der derzeitige Impfstoff bietet.”
Weiter zum vollständigen Artikel bei "Der Aktionär"