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Einsatz von Wasserstoff 07.09.2021 17:17:40

Bundesumweltministerium fördert grüne Stahlherstellung von ArcelorMittal

Bundesumweltministerium fördert grüne Stahlherstellung von ArcelorMittal

Die Bundesregierung sagte dem Unternehmen für den geplanten Einsatz von Wasserstoff für die Direktreduktion von Eisenerz rund 55 Millionen Euro aus dem Förderprogramm zur Dekarbonisierung in der Industrie zu. Mit dem Projekt leiste ArcelorMittal einen wesentlichen Beitrag zur Umstellung der Stahlindustrie auf klimaneutrale Produktionsverfahren sowie zum Markthochlauf für Wasserstoff, erklärte das Ministerium.

"Der Umbau der Stahlindustrie ist eine riesige Herausforderung. Die Bundesregierung wird die Stahlindustrie bei der Transformation nicht alleine lassen", erklärte Schulze. "Für die Industrie sind unsere ehrgeizigen Klimaziele Herausforderung und Chance zugleich. Wenn die Unternehmen jetzt in treibhausgasneutrale Verfahren und Produkte wie grünen Stahl investieren, werden sie in Zukunft am Markt bestehen können, und die Arbeitsplätze sind gesichert." Die Voraussetzung für all das sei der Ausbau der erneuerbaren Energien.

Die Stahlindustrie ist nach Ministeriumsangaben mit etwa 58 Millionen Tonnen Kohlendioxid für rund 7 Prozent der CO2-Emissionen in Deutschland verantwortlich. Das Projekt H2H der ArcelorMittal Hamburg GmbH mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von über 110 Millionen Euro setzt laut Ministerium ein Verfahren zur CO2-armen, wasserstoffbasierten Stahlerzeugung im industriellen Maßstab um. Dazu werde das bestehende Stahlwerk am Standort Hamburg um eine Direktreduktionsanlage erweitert, in der die Reduktion des Eisenerzes zur Stahlherstellung ausschließlich mit Wasserstoff erfolgen soll.

Die endgültige Förderzusage sowie der Start des Projekts stehen laut Umweltministerium noch unter dem Vorbehalt der beihilferechtlichen Genehmigung durch die EU-Kommission. Das entsprechende Verfahren sei bereits eingeleitet worden.

BERLIN (Dow Jones)

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Bildquelle: JEAN-CHRISTOPHE VERHAEGEN/AFP/Getty Images