24.10.2017 10:57:46

Commerzbank holt sich angeblich M&A-Berater ins Haus

Die Financial Times berichtet, dass sich das Frankfurter Institut die Dienste von Goldman Sachs und Rothschild gesichert hat, um sich zu möglichen M&A-Szenarien beraten zu lassen. Die Commerzbank lehnte auf Anfrage von Dow Jones Newswires eine Stellungnahme ab. Die Aktie ist mit einem Plus von 2,4 Prozent klarer Gewinner im DAX.

Zuletzt gab es Spekulationen, dass sich die Bundesregierung von ihrem rund 15-prozentigen Anteil an der Commerzbank trennen und eine Übernahme durch eine europäische Großbank unterstützen könnte. Die Bundesregierung stellte aber vor einigen Woche klar, dass sie es mit einem Verkauf der Commerzbank-Anteile nicht eilig habe.

Eine Reihe von Interessenten sind genannt worden. Philippe Brassac, Vorstandschef der französischen Großbank Credit Agricole, zeigte sich im Handelsblatt jüngst offen. Sollte die Commerzbank tatsächlich zum Verkauf stehen, würde man sie "als eines der bedeutendsten Institute in der Eurozone sicher analysieren".

Aus Frankreich wurde daneben die BNP Paribas genannt, auch der italienischen Unicredit mit ihrer deutschen Tochter Hypovereinsbank wurde Interesse nachgesagt. Die Mailänder Bank ist derzeit allerdings nach einer milliardenschweren Kapitalerhöhung mit einem tiefgreifenden Restrukturierungspogramm beschäftigt.

Die Financial Times schrieb unter Berufung auf einen ihrer Informanten, es gehe bei der Commerzbank nicht darum, eine Abwehrstrategie für ein mögliches Übernahmeangebot zu entwickeln, sondern die Bank bezüglich ihrer Optionen zu beraten.

FRANKFURT (Dow Jones)

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