Deutsche Bank Aktie
WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008
| Neue Enthüllungen |
09.02.2026 16:22:00
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Deutsche Bank-Aktie fester: Geschäftsbeziehung zu Epstein war Fehler
Epstein war nach Angaben der Deutschen Bank im August 2013 Kunde des Instituts geworden, im Dezember 2018 leitete die Bank demnach den "Prozess der Beendigung" der Kundenbeziehung ein.
Der US-Multimillionär Epstein hatte über Jahre aus New York einen Missbrauchsring betrieben, dem viele junge Frauen und auch Minderjährige zum Opfer fielen. Der verurteilte Sexualstraftäter starb 2019 im Alter von 66 Jahren in der Haft, bevor es zu einer möglichen weiteren Verurteilung hätte kommen können.
Mehr als 40 Konten bei der Deutschen Bank
In den jüngst vom US-Justizministerium veröffentlichten Dokumenten aus den Epstein-Akten finden sich Berichten mehrerer Medien zufolge Hinweise darauf, dass Epstein zwischenzeitlich mehr als 40 Konten bei der Deutschen Bank führte und einen Großteil seines Vermögens dort verwahrte.
Die "Bild"-Zeitung zitierte am Samstag den Vizepräsidenten der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW), den Frankfurter Rechtsanwalt Klaus Nieding, mit der Forderung an die Deutsche Bank, Finanzunterlagen zur Geschäftsverbindung mit Epstein offenzulegen: "Die Vorlage dieser Unterlagen und eine eindeutige und schonungslose Offenlegung der seinerzeitigen Geschäftsverbindung ist auch eindeutig vor der Präsenz-Hauptversammlung der Bank am 28. Mai 2026 erforderlich, um einen Reputationsschaden durch die Gerüchteküche zu vermeiden."
Deutsche Bank: Haben aus diesem Fehler gelernt
Die Deutsche Bank betonte auf Anfrage, unmittelbar nach Epsteins Verhaftung im Juli 2019 habe das Institut die zuständigen Behörden kontaktiert und ihre volle Unterstützung bei den Ermittlungen angeboten. "Die Deutsche Bank hat das Thema in Absprache mit den Aufsichtsbehörden aufgearbeitet und ist die Probleme systematisch angegangen", sagte der Sprecher des DAX-Konzerns.
Seither habe die Bank "substanziell in Schulungen, Kontrollen und in die Verbesserung ihrer operativen Prozesse investiert und ihre Kontrollen zur Bekämpfung von Finanzkriminalität erheblich verstärkt". Der Deutsche-Bank-Sprecher bekräftigte: "Wir bedauern unsere damalige Geschäftsbeziehung zu Epstein zutiefst. Die Deutsche Bank hat aus diesem Fehler gelernt."
Ähnlich hatte sich im Juli 2020 der seit April 2018 amtierende Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing in einem CNBC-Interview geäußert: Die Bank habe "ihre Lektion gelernt" und es seien "natürlich auch personelle Konsequenzen gezogen worden", sagte Sewing in dem Interview des US-TV-Senders.
Via XETRA gewinnt die Deutsche Bank zeitweise 1,23 Prozent auf 31,64 Euro.
/ben/DP/jha
FRANKFURT (dpa-AFX)
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