Deutsche Bank Aktie
WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008
| Aktienrückkaufprogramm |
29.07.2026 17:54:00
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Deutsche Bank-Aktie legt zu: Erwartungen für das zweite Quartal übertroffen
Die Bank verbuchte einen Vorsteuergewinn von 2,68 Milliarden Euro, ein Anstieg von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Analysten hatten laut dem vom Unternehmen veröffentlichten Konsens mit 2,27 Milliarden Euro gerechnet. Nach Steuern und Anteilen Dritter verdiente die Bank 1,9 Milliarden Euro und damit 10 Prozent mehr als im Vorjahr.
Die Erträge legten um 9 Prozent auf 8,48 Milliarden Euro zu und fielen damit ebenfalls deutlich stärker aus als erwartet. Getragen wurde das Wachstum von der Investmentbank, die ihre Erträge um knapp ein Fünftel auf 3,2 Milliarden Euro steigerte.
"Unsere Rekordergebnisse im zweiten Quartal wurden von einer starken Wachstumsdynamik und konsequenter Kostendisziplin getragen", sagte Vorstandschef Christian Sewing.
Die Aufwand-Ertrags-Relation sank auf 63,0 Prozent nach 63,6 Prozent. Das bedeutet, dass die Bank für einen Euro Ertrag 63 Cent aufwenden musste. Die Risikovorsorge lag mit 460 Millionen Euro 9 Prozent über dem Vorjahreswert, ging jedoch gegenüber dem ersten Quartal zurück.
Für das laufende Jahr rechnet die Deutsche Bank weiterhin mit einem Anstieg der Erträge auf 33 Milliarden Euro nach 32,1 Milliarden Euro im Vorjahr.
Neues Aktienrückkaufprogramm über 500 Millionen Euro
Nach Abschluss des laufenden Aktienrückkaufprogramms im Volumen von 1 Milliarde Euro legt die Deutsche Bank ein weiteres Programm über 500 Millionen Euro auf.
So reagiert die Deutsche Bank-Aktie
Die Aktien der Deutschen Bank versuchen am Mittwoch den Ausbruch aus der jüngsten Konsolidierung um die Marke von 31 Euro nach oben .
Nach der Quartalsbilanz des Geldhauses stieg der Kurs auf XETRA letztlich um 1,07 Prozent auf 31,27 Euro. Die nächste Zielmarke dürfte das Hoch vom Monatsanfang bei knapp 33 Euro sein.
Die Zahlen seien "auf ganzer Linie stark", lautete das erste Fazit von Kian Abouhossein von JPMorgan. Außer im Vermögensmanagement habe die Bank die Konsensschätzungen in allen Geschäftsfeldern übertroffen.
Im Geschäft mit festverzinslichen Wertpapieren habe sie besser abgeschnitten als die US-Konkurrenz. Das Investmentbanking rage heraus.
DOW JONES / (dpa-AFX Broker)
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