Live-Berichterstattung 28.09.2022 13:40:39

Deutsche Telekom-Aktie verliert: Breites Expertenteam bei Telekom-Übertragungen der WM 2022 - Telekom-Sparte Magenta hofft auf Wachstumsschub

Deutsche Telekom-Aktie verliert: Breites Expertenteam bei Telekom-Übertragungen der WM 2022 - Telekom-Sparte Magenta hofft auf Wachstumsschub

Neben dem früheren Vize-Weltmeister Michael Ballack und Olympiasiegerin Tabea Kemme gehören auch Herthas Sport-Geschäftsführer Fredi Bobic sowie der zweimalige Champions-League-Sieger Javi Martinez und Lars Stindl von Borussia Mönchengladbach zum Team. Als Südamerika-Experte wurde der frühere Bayern-Profi Martin Demichelis verpflichtet, Schiedsrichterexperte ist Bundesliga-Referee Lars Ittrich, wie das Unternehmen am Mittwoch in Berlin vorstellte. Taktikanalysen präsentiert Jan Henkel gemeinsam mit dem früheren Bundesligatrainer Manuel Baum sowie Trainer Tobias Schweinsteiger vom Drittligisten VfL Osnabrück.

Die Deutsche Telekom wird über Magenta TV 14 Stunden pro Tag live berichten, alle 64 Spiele werden übertragen, davon 16 Partien exklusiv. "Unser Anspruch ist es, die Live-Spiele durch Analysen, Taktik-Feeds, Schalten und Social-Media-Einbindungen aufzuwerten und den Fans so eine abwechslungsreiche Fußball-Weltmeisterschaft zu bieten", sagte Arnim Butzen, TV-Chef der Telekom. Kemme äußerte: "Es ist genial, als Expertin in die Analyse gehen zu können und den Austausch zu haben."

Auf insgesamt drei Kanälen berichtet Magenta TV über das Turnier vom 20. November bis 18. Dezember. An finalen Gruppenspieltagen bietet der Sender eine Konferenz der Parallelspiele an. In einem hybriden Studio werden Spiele mit einer virtuellen Erweiterung - der sogenannten Augmented Reality - auf einer 33 Meter breiten geschwungenen LED-Wall analysiert.

Magenta soll durch WM Wachstumsschub erhalten - Kritische Berichterstattung

Der WM-Sender Magenta TV setzt auch während der Weltmeisterschaft in Katar auf eine kritische Auseinandersetzung. "Wir unterstützen die kritische Debatte über problematische Menschenrechte in Katar ausdrücklich", sagte Arnim Butzen, TV-Chef der Telekom am Mittwoch in Berlin. "Einen Boykott befürworten wir nicht, wir sehen es als Chancen an, unseren Fokus darauf lenken zu können. Die kritische Auseinandersetzung ist der richtige Weg."

Magenta TV überträgt vom 20. November bis 18. Dezember alle Spiele live, vor Ort ist ein über 30-köpfiges Team. "Der Bundestrainer darf nur 26 Spieler mitnehmen", sagte Johannes B. Kerner, der die Sendungen aus dem WM-Studio Katar überwiegend moderieren wird scherzhaft, um ernst hinzuzufügen: "Wir vergessen nicht die Fragen, die außerhalb des Sportlichen sind, auch zu beantworten."

Bereits vor der WM hat Magenta TV mit der Dokumentation "Kein Regenbogen in der Wüste", die demnächst auf über Youtube empfangbar sein wird, die Verhältnisse rund um die Weltmeisterschaft beleuchtet. Insgesamt über vier Millionen Kunden beziehen derzeit Magenta TV. "Mit der WM wollen wir wachsen, ohne uns ein Ziel zu stecken, sagte Butzen. "bei der EM hatten wir erfreulich hohe Quoten, von daher ist die WM eine gute Chance, Magenta TV zu präsentieren."

Die Aktie der Deutschen Telekom verliert via XETRA 1,28 Prozent auf 17,58 Euro.

BERLIN (dpa-AFX)

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