+++ Jetzt einfach und intuitiv in Krypto investieren** +++-w-
16.09.2020 17:06:38

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 16.09.2020 - 17.00 Uhr

USA: Einzelhandelsumsätze steigen schwächer als erwartet

WASHINGTON - Der US-Einzelhandel hat seine Umsätze im August nicht so stark gesteigert wie erhofft. Die Erlöse seien von Juli auf August um 0,6 Prozent gestiegen, teilte das Handelsministerium am Mittwoch in Washington mit. Analysten hatten im Mittel einen Zuwachs um 1,0 Prozent vorhergesagt. Ohne den Automobilsektor erhöhten sich die Umsätze um 0,7 Prozent. Auch das lag unter den Markterwartungen. Gegenüber dem Vorjahresmonat lagen die Gesamterlöse 2,6 Prozent höher.

USA: NAHB-Hausmarktindex steigt auf Rekordstand

WASHINGTON - Die Stimmung auf dem US-Häusermarkt ist so gut wie noch nie. Der NAHB-Hausmarktindex stieg im September zum Vormonat um 5 Punkte auf 83 Zähler, wie die National Association of Home Builders am Mittwoch in Washington mitteilte. Dies ist der höchste jemals ermittelte Wert. Analysten hatten mit einem unveränderten Wert gerechnet.

ROUNDUP 2: Brücke über wirtschaftliches Tal' - Kurzarbeitergeld wird verlängert

BERLIN - Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat das verlängerte Kurzarbeitergeld als wichtiges Mittel zur Überwindung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise verteidigt. "Kurzarbeit ist die stabilste Brücke über ein tiefes wirtschaftliches Tal", sagte Heil nach dem Beschluss eines entsprechenden Gesetzentwurfs im Bundeskabinett am Mittwoch in Berlin. Sie sichere nicht nur Arbeitsplätze, sondern auch die gesamtwirtschaftliche Nachfrage. "Diese Sicherheit haben wir verlängert - nicht für immer. Wir rechnen auch damit, dass es eine wirtschaftliche Erholung im Laufe des nächsten Jahres geben kann", sagte Heil. Die Krise sei jedoch nicht am 1. Januar vorbei.

Bericht zu Nord Stream 2: Scholz unterbreitet USA Milliardenangebot

BERLIN - Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat den USA nach einem Bericht der Wochenzeitung "Die Zeit" im Zusammenhang mit der umstrittenen Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 ein Milliardenangebot gemacht. Demnach hat Scholz Anfang August seinem US-Amtskollegen Steven Mnuchin zunächst mündlich und später auch schriftlich den Vorschlag unterbreitet, Deutschland sei bereit, den Bau von zwei Spezialhäfen zum Import von Flüssiggas zu finanzieren. Über die Terminals in den Häfen Brunsbüttel und Wilhelmshaven wollen US-Firmen amerikanisches Gas nach Deutschland exportieren.

ROUNDUP 2/Von der Leyens Vision: Klimaschutz, Gesundheitsunion, Asylreform

BRÜSSEL - EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat in ihrer ersten Rede zur Lage der Europäischen Union für einschneidende Reformen in der Klima-, Gesundheits- und Migrationspolitik geworben. "Es liegt an uns, welches Europa wir wollen", sagte die deutsche Politikerin am Mittwoch bei einer Rede zur Lage der Europäischen Union im Brüsseler Europaparlament. "Reden wir Europa nicht schlecht. Arbeiten wir lieber daran. Machen wir Europa stark."

ROUNDUP/OECD: Wirtschaftseinbruch weniger dramatisch als befürchtet

PARIS - Der coronabedingte Wirtschaftseinbruch fällt nach Einschätzung der Industriestaatenorganisation OECD in Europa und in den USA weniger dramatisch aus als zunächst erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Chinas dürfte sogar um 1,8 Prozent wachsen, teilte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am Mittwoch in Paris in einem Konjunkturbericht mit.

IWH: Deutsche Wirtschaft erholt sich von Corona-Einbruch

HALLE - Die deutsche Wirtschaft hat laut dem Institut für Wirtschaftsforschung in Halle (IWH) einen erheblichen Teil des schweren Corona-Einbruchs vom Frühjahr wettgemacht. Dennoch dürfte die Wirtschaftsleistung (BIP) im laufenden Jahr stark schrumpfen, wie das IWH am Mittwoch in Halle mitteilte. Das Institut rechnet für 2020 mit einem Einbruch des BIP um 5,7 Prozent. Kommendes Jahr sei mit einer teilweisen Erholung um 3,2 Prozent zu rechnen.

EU-Ratspräsident auf Zypern: Die Rechte der EU-Staaten respektieren

NIKOSIA - EU-Ratspräsident Charles Michel hat bei einem Besuch im EU-Land Zypern die Türkei aufgerufen, die Rechte der EU-Staaten im östlichen Mittelmeer zu respektieren. Ohne Ankara beim Namen zu nennen erklärte Michel: "Wir müssen absolut klar sein, was die Rechte aller EU-Staaten (in der Region) betrifft." Zuvor hatte sich Michel mit dem zyprischen Staatspräsidenten Nikos Anastasiades getroffen.

China begrüßt Aussagen der WTO zu US-Strafzöllen

PEKING - China hat Aussagen der Welthandelsorganisation (WTO) begrüßt, wonach von den USA gegen die Volksrepublik verhängte Strafzölle von bis zu 25 Prozent gegen Regeln des Allgemeinen Zoll- und Handelsabkommens (GATT) verstoßen. China schätze die objektive und faire Entscheidung des WTO-Expertenteams, sagte der Pekinger Außenamtssprecher Wang Wenbin am Mittwoch.

DIW: Alterseinkommen in Ost und West klaffen weiter auseinander

BERLIN - Die Alterseinkommen im Osten werden aus Sicht des DIW noch viele Jahre niedriger sein als im Westen. Zwar bekämen viele Ostdeutsche mehr Geld aus der staatlichen Rentenkasse, weil sie mehr Beitragsjahre aufweisen. Rentner im Westen könnten aber stärker von Vermögen zehren, etwa durch Mieteinnahmen und private Renten, wie Johannes Geyer vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung Berlin (DIW) am Mittwoch in einer Bilanz nach 30 Jahren Einheit erläuterte.

Eurozone: Außenhandel erholt sich von Corona-Einbruch

LUXEMBURG - Der Außenhandel der Eurozone hat sich im Juli weiter von seinem drastischen Einbruch in der Corona-Krise erholt. Die Ausfuhren erhöhten sich zum Vormonat bereinigt um 6,5 Prozent, während die Einfuhren um 4,2 Prozent stiegen. Das sei jeweils die dritte Verbesserung in Folge, teilte das Statistikamt Eurostat am Mittwoch in Luxemburg mit. Als Folge stieg der Handelsüberschuss von 16,0 Milliarden auf 20,3 Milliarden Euro. Er nähert sich damit wieder seinem Vorkrisenniveau an.

Japans Exporte sinken nicht so stark wie befürchtet

TOKIO - Die japanischen Exporte erholen sich weiter vom scharfen Einbruch infolge der Corona-Krise, liegen aber weiter deutlich unter den Werten des Vorjahres. Im August seien sie im Vergleich zum Vorjahr um 14,8 Prozent auf 5,2 Billionen Yen (42 Mrd Euro) gefallen, teilte das japanische Finanzministerium am Mittwoch in Tokio mit. Dies ist der geringste Rückgang seit März und zudem etwas weniger als Experten erwartet hatten. Den stärksten Rückgang hatte es im Mai gegeben - damals waren die Ausfuhren um 28 Prozent auf 4,2 Billionen Yen gefallen.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jsl

Eintrag hinzufügen

Hinweis: Sie möchten dieses Wertpapier günstig handeln? Sparen Sie sich unnötige Gebühren! Bei finanzen.net Brokerage handeln Sie Ihre Wertpapiere für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade? Hier informieren!
pagehit