"Last in - first out" 07.02.2019 13:28:43

easyJet könnte bei hartem Brexit Stimmrechte aussetzen

easyJet könnte bei hartem Brexit Stimmrechte aussetzen

Für diese Verkehrsrechte ist nicht nur entscheidend, wo eine Airline ihren Sitz hat, sondern auch wem sie gehört: Bei Fluggesellschaften aus der Europäischen Union muss mehr als die Hälfte der Aktionäre auch aus der EU kommen.

Die easyJet plc teilte mit, sie habe den Anteil ihrer Eigentümer aus der EU inzwischen auf 49 Prozent erhöht und liege damit nur noch geringfügig unter der geforderten Schwelle.

Sollte Großbritannien die Europäische Union wie geplant Ende März verlassen, ohne dass eine Übergangsfrist gewährt werde, will easyJet die Stimmrechte für eine geringe Anzahl von Aktien aussetzen. Dies würde nach dem Prinzip "last in - first out" erfolgen, also jene Aktien betreffen, die zuletzt von Briten und Nicht-EU-Bürgern gekauft wurden.

Diese Papiere würden nur solange ausgesetzt, wie die EU-Eigentümerschaft von easyJet noch unter 50 Prozent bleibe. Das Unternehmen könne zudem darauf hinwirken, dass Aktionäre außerhalb der EU ihre Beteiligungen an EU-Bürger verkaufen.

easyJet äußerte sich zuversichtlich, dass ihre vor kurzem in Österreich neue gegründete Fluggesellschaft weiter fliegen kann, unabhängig davon wie der Brexit ausgeht. Dies betreffe auch Strecken zwischen der EU und Großbritannien.

Das Unternehmen werde sich aber weiterhin auf breitere externe Risiken konzentrieren, die sich aus dem Brexit ergeben könnten, wie beispielsweise die Auswirkungen auf das Verbrauchervertrauen.

Von Adam Clark

LONDON (Dow Jones)

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Bildquelle: EasyJet,i4lcocl2 / Shutterstock.com,pio3 / Shutterstock.com

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