"Völlig unbegründet" 22.07.2020 13:08:00

Eni hält Antrag auf Verurteilung von CEO Descalzi für "unbegründet" - Eni-Aktie gibt ab

Eni hält Antrag auf Verurteilung von CEO Descalzi für "unbegründet" - Eni-Aktie gibt ab

Descalzi muss sich derzeit in einem Korruptionsprozess verantworten. Ihm wird vorgeworfen, dass er Zahlungen von 1,3 Milliarden US-Dollar für Bohrrechte in Nigeria mit dem Übereinkommen eingefädelt hat, dass das meiste davon als Bestechungsgeld ausgezahlt wird. "Eni vertraut darauf, dass die Wahrheit nach den Argumenten der Verteidigung, die für Ende September geplant sind, bis zum Urteil des Mailänder Gerichts endlich wieder hergestellt werden kann", teilte Eni mit.

Neben Eni ist auch der Ölkonzern Royal Dutch Shell in die Sache involviert, denn die beiden Firmen hatten das Ölfeld gemeinsam gekauft. Unter Bezugnahme auf eine frühere Pressemitteilung sagte Shell am Mittwoch, es gebe keine Grundlage für eine Verurteilung des Unternehmens oder eines seiner ehemaligen Mitarbeiter. "Es gibt keinen Platz für Bestechung oder Korruption in unserem Unternehmen", so Shell.

Die Verkündung des Urteils war einst für die erste Jahreshälfte vorgesehen, wurde dann aber wegen der Corona-Pandemie verschoben.

Eni-Aktien notieren an der Börse in Mailand zuletzt 2,35 Prozent im Minus bei 8,72 Euro.

DJG/DJN/cbr/sha

FRANKFURT (Dow Jones)

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Bildquelle: Dafinchi / Shutterstock.com

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