Neue Strategie 15.03.2019 12:17:47

Eni will Aktionären mehr zurückzahlen

Eni will Aktionären mehr zurückzahlen

Die am Freitag vorgestellte neue Strategie sieht ab 2019 den Erwerb von eigenen Aktien für jährlich 400 Millionen Euro vor. Das Programm soll in den kommenden drei Jahren aufrechterhalten werden, vorausgesetzt, der Preis für Brent-Rohöl liegt zwischen 60 und 65 US-Dollar je Barrel und der Verschuldungsgrad bleibt unter 20 Prozent. Sollte Brent über 65 Dollar steigen, so will der Ölkonzern den Rückkauf auf 800 Millionen Euro pro Jahr erhöhen.

Darüber hinaus schlug das Unternehmen eine Dividendenzahlung von 0,86 Euro je Aktie auf das Ergebnis 2019 vor, verglichen mit 0,83 Euro auf das Ergebnis 2018. Eni plant in den nächsten vier Jahren Investitionen für 33 Milliarden Euro. Der freie Cashflow soll zwischen 2019 und 2022 um 17 Prozent steigen.

Der Konzern will in der Zeitspanne seine Reserven um mehr als 2,5 Milliarden Barrel ausbauen, durch Explorationen im Nahen Osten, in Norwegen und Mexiko. Es sollen jährlich rund 40 Explorationsbohrungen durchgeführt werden, um die Reserve von derzeit 3 Milliarden Barrel aufzustocken.

Die Produktion soll durch das Anlaufen neuer Projekte jährlich um rund 3,5 Prozent zunehmen. Sie würden 2022 etwa 660.000 Barrel pro Tag beitragen.

Die Upstream-Aktivitäten sollen von 2019 bis 2022 einen freien Cashflow von kumuliert rund 22 Milliarden Euro liefern.

Von Nathan Allen

ROM (Dow Jones)

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