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Günstiges Risikoumfeld 28.02.2020 12:57:00

Erste Group legt operativ zu und hebt Dividende an

Der Betriebsgewinn (Ebit) legte um 8,7 Prozent auf knapp drei Milliarden Euro zu, wie das stark in Osteuropa aktive Institut am Freitag mitteilte. Unter dem Strich schrumpfte der Gewinn allerdings auf 1,5 Milliarden Euro nach 1,8 Milliarden Euro. Die Erste-Group-Aktionäre sollen nun eine höhere Dividende von 1,50 (1,40) Euro je Aktie erhalten.

Profitiert habe die Bank von einem guten Wirtschaftswachstum in ihren Kerngebiet Osteuropa sowie einem anhaltend günstigen Risikoumfeld. Der Provisionsüberschuss stieg auf 2,0 (1,9) Milliarden Euro, der Zinsüberschuss legte auf 4,7 (4,6) Milliarden Euro zu. Die Kosten-Ertrags-Situation habe sich auf 59,0 (60,5) Prozent verbessert. Am Ausblick hält die Bank fest.

Erste Group sieht in Osteuropa robuste Wachstumschancen

Österreichs größte Bank Erste Group sieht in ihrer Kernregion Osteuropa trotz einer leichten Abschwächung der Konjunktur robuste Wachstumschancen.

"Wir werden nicht in große neue Märkten gehen, da die Wachstumsaussichten für unsere Region sehr gut sind", sagte Bankchef Bernhard Spalt am Freitag vor Journalisten. Sowohl organisches, als auch anorganisches Wachstum durch Konsolidierungen in der Branche seien möglich, sagte er.

Auch der polnische Markt bleibe für die Österreicher interessant. Zwar habe man sich aus dem Rennen um die zum Verkauf stehende Commerzbank-Tochter mBank genommen, aber dies habe "spezifische Gründe, keine Marktgründe", sagte Spalt.

Wien (Reuters)