18.03.2015 18:56:00

EZB-Krawalle - Bayern überprüft G-7-Gipfel nahe Grenze zu Österreich

Nach den Krawallen in Frankfurt lässt der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) mögliche Konsequenzen für die Einsatzplanungen beim G7-Gipfel auf Schloss Elmau bei Garmisch-Partenkirchen nahe der österreichischen Grenze prüfen. "Wir werden das Einsatzgeschehen in Frankfurt jetzt natürlich genau analysieren", sagte Herrmann am Mittwoch in München.

In die Vorbereitungen bezüglich des Sicherheitskonzeptes zum G-7-Gipfel ist auch die österreichische Polizei involviert. "Wir werden natürlich auch die Einsatzerfahrungen der Kollegen auswerten, und wir wollen alles dafür tun, um derartige Ausschreitungen rund um den G-7-Gipfel von vornherein zu verhindern." In Frankfurt hatte es am Mittwoch schwere Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und kapitalismuskritischen Demonstranten gegeben, mehr als 220 Menschen wurden verletzt. Anlass war die Eröffnung des Neubaus der Europäischen Zentralbank (EZB).

Die Ereignisse in Frankfurt hätten mit Demonstrationen oder Meinungsfreiheit nichts zu tun, sagte Herrmann: "Das ist brutale Gewalt. (...) Das sind Straftäter, die am Werk sind, und denen muss man das Handwerk legen." Er sicherte zu, dass das Demonstrationsrecht für den G-7-Gipfel Anfang Juni nicht eingeschränkt werden solle. "Es gibt Leute, die friedlich demonstrieren und ihre Meinung zum Ausdruck bringen wollen. Für die werden wir auch rund um den G-7-Gipfel Platz haben."

(Schluss) ed/syl

WEB http://www.ecb.int

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