12.11.2014 11:00:30

FCA verschont Deutsche Bank wohl im Devisenskandal

   Von David Enrich und Katie Martin

   LONDON--Im Skandal um die Manipulation von Devisenkursen hat die Deutsche Bank von der britischen Finanzaufsichtsbehörde offenbar nichts mehr zu befürchten. Die Financial Conduct Authority (FCA), die die Kursmanipulationen untersucht, plane nicht, gegen die Bank vorzugehen, sagten mit den Vorgängen vertraute Personen.

   Die FCA habe das Management der Deutschen Bank bereits am Mittwochmorgen über ihre Entscheidung informiert, sagten die Personen. Kurz zuvor hatte die Regulierungsbehörde bekanntgegeben, dass sie mit fünf Großbanken wegen der Manipulationsvorwürfe eine Einigung erzielt hat, in deren Rahmen die Institute an die Briten insgesamt 1,1 Milliarden Pfund Strafe zahlen müssen.

   Es ist ein wichtiger Sieg für die Deutsche Bank, einen der größten Devisenhändler der Welt. Analysten hatten erwartet, dass auf das Frankfurter Institut im Zuge dieser Ermittlungen erhebliche Strafen zukommen. Aus dem Schneider ist die Deutsche Bank deswegen aber noch nicht. Denn Behörden aus den USA und Deutschland ermitteln wegen ihrer Devisenhandelspraktiken nach wie vor gegen die Bank.

   Die Deutsche Bank hat bereits eine Reihe von Devisenhändlern und Vertriebsleuten unter anderem in New York und London im Zusammenhang mit internen Untersuchungen ihrer Handelspraktiken entlassen oder suspendiert.

     DJG/DJN/mgo/brb

   Dow Jones Newswires

  

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