26.11.2014 15:34:00

Frächter leiden unter schwacher Konjunktur

Die Transportunternehmen stöhnen unter der schwachen Wirtschaftslage, Hoffnung setzen sie auf den kombinierten Schiene-Straßen-Verkehr - wenn der Gesetzgeber mitspielt. "Besonders die Entwicklung der Nachfragesituation wird von vielen Unternehmen zurückhaltend eingeschätzt: Bereits jeder Dritte sieht seine Geschäft durch unzureichende Nachfrage beschränkt", so WKÖ-Spartenobmann Alexander Klacska.

Er fordert eine Entlastung der Branche, insbesondere die Mauthöhen würden schwer auf den Transporteuren lasten. "Die Mauthöhe für Lkw und Busse in Österreich ist schon jetzt auf einem Spitzenplatz in der EU", kritisierte Klacska am Mittwoch in einer Aussendung.

Er schlägt vor, im kombinierten Verkehr spürbare Impulse zur Entlastung zu setzen, dies würde keine Mehrkosten für den Bund verursachen. Dazu brauche es mehr kranbare Sattelaufleger, die im Huckepackverkehr auf der Schiene flexibler eingesetzt werden können. Diese Sattelaufleger sind allerdings schwerer als normale Aufleger. "Würde man das höchst zulässige Gesamtgewicht für derartige Anhänger erhöhen, dann wäre das ein Anreiz für die Transportwirtschaft zu investieren, und die Verfügbarkeit würde rasch steigen, das nutzt Unternehmen und Umwelt", prognostizierte Klacska.

(Schluss) stf/sab

WEB http://wko.at

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