+++ Nutzen Sie die Volatilität an den Märkten und handeln Sie Aktien, Kryptowährungen, Devisen und Rohstoffen mit Hebel per CFD. Jetzt kostenloses Demo-Konto eröffnen** +++-w-
17.01.2022 09:35:00

Fraport: Bald raus aus dem Corona-Nebel?

Deutschlands größter Flughafen zeigte im vergangenen Monat eine stärkere Erholung von der Krise. In Frankfurt wurden dreimal so viel Passagiere wie im Vorjahr gezählt. Im Gesamtjahr 2021 verzeichnete Fraport fast ein Drittel mehr Fluggäste. Dennoch sind die Zahlen vor der Pandemie noch weit entfernt. Die Fraport-Aktie legt im MDAX zu. Der Frankfurter Flughafen ist im Jahr 2021 ein Stück aus seinem Corona-Tief herausgekommen. Dank der gestiegenen Reisenachfrage im Sommer und der Öffnung der USA im Herbst zählte Deutschlands größter Flughafen im Gesamtjahr rund 24,8 Millionen Passagiere und damit fast ein Drittel mehr als im ersten Corona-Jahr 2020, wie der Betreiberkonzern Fraport am Morgen mitteilte. Damit lag das Aufkommen wie erwartet am oberen Ende der vom Vorstand ausgegebenen Prognose, aber noch fast zwei Drittel niedriger als vor der Pandemie: Im Jahr 2019 waren an dem Airport fast 70,6 Millionen Fluggäste abgefertigt worden – so viele wie nie zuvor.Im Dezember zeigte sich eine stärkere Erholung von der Krise – trotz neuer Reisebeschränkungen wegen der Omikron-Variante des Coronavirus. Fraport zählte 2,7 Millionen Passagiere und damit gut dreimal so viele wie ein Jahr zuvor, allerdings immer noch 44 Prozent weniger als im Dezember 2019.Deutlich besser lief es im Cargo-Geschäft, das infolge der Pandemie und ihrer Folgen einen regelrechten Boom erlebt. Im Gesamtjahr 2021 kam der Frankfurter Flughafen auf rund 2,27 Millionen Tonnen, fast 19 Prozent mehr als 2020 und knapp neun Prozent mehr als 2019. Fraport-Chef Stefan Schulte gibt keinen konkreten Ausblick auf das laufende Jahr. Niemand könne heute vorhersagen, wie sich die Pandemie in den kommenden Monaten entwickeln wird. "Damit einhergehende und vielfach leider uneinheitliche Reiserestriktionen werden der gesamten Luftfahrtbranche weiter viel abfordern", prognostiziert Schulte. Trotz dieser Unsicherheiten erwartet er ab dem Frühjahr erneut eine deutlich anziehende Nachfrage. Die Fraport-Aktie reagiert auf die Zahlen am Montag-Vormittag mit einem Kursplus auf 65,30 Euro (siehe Chart). Erst am vergangenen Freitag hat die Schweizer Großbank UBS ihr Kursziel für Fraport von 63 auf 68 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Im weiteren Verlauf des Jahres 2022 dürfte das Thema der Wiedereröffnung von Flughäfen wahrscheinlich allmählich von den Fundamentaldaten als wichtigstem Kurstreiber des Sektors abgelöst werden, schrieb UBS-Analyst Cristian Nedelcu in einer Branchenstudie. Derzeit unterschätze der Markt noch das Umsatzpotenzial des Einzelhandelssegments europäischer Airports in den Jahren 2022 und 2023. | Auf dem Laufenden bleiben | Täglich. Kostenfrei. Unverbindlich.|Bleiben Sie über die aktuellen Entwicklungen an den Aktien-, Devisen- und Rohstoff-Märkten auf dem Laufenden. Abonnieren Sie kostenfrei das Börsen.Briefing. – den großen börsentäglichen Newsletter aus der AKTIONÄR-Redaktion.Erhalten Sie am frühen Nachmittag mit dem Börsen.Briefing. die wichtigsten News aus Wirtschaft, Politik und Börse. Weiterführende Links zu Analysen und passenden Anlage-Empfehlungen machen den Newsletter zusätzlich nutzwertig.Registrieren Sie sich jetzt einfach unter boersen-briefing.de. Schon am nächsten Börsen-Nachmittag kommt das Börsen.Briefing. kostenfrei und unverbindlich in Ihr E-Mail-Postfach.  (Mit Material von dpa-AFX)
Weiter zum vollständigen Artikel bei "Der Aktionär"

Analysen zu CORONA CORPmehr Analysen

Eintrag hinzufügen

Hinweis: Sie möchten dieses Wertpapier günstig handeln? Sparen Sie sich unnötige Gebühren! Bei finanzen.net Brokerage handeln Sie Ihre Wertpapiere für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade? Hier informieren!

Aktien in diesem Artikel

CORONA CORP 820,00 0,12% CORONA CORP
Fraport AG 50,28 -0,24% Fraport AG
pagehit