30.10.2014 10:21:00

Heimische Industrie legte bei Preisen und Umsätzen Rückwärtsgang ein

In der österreichischen Industrie läuft es derzeit nicht rund. Die industriellen Erzeugerpreise sind im September gegenüber 2013 um 1,1 Prozent gesunken und die Unternehmen des Produzierenden Bereichs machten zwischen Jänner und Juli 2014 um 0,8 Prozent weniger Umsatz. Der Personalstand sank um 0,7 Prozent auf rund 934.000 Beschäftigte. Das geht aus aktuellen Zahlen der Statistik Austria hervor.

Die Abwärtstendenz der industriellen Erzeugerpreise in den ersten zwei Quartalen 2014 (1. Quartal 2014: -1,3 % gegenüber Vorjahresquartal, 2. Quartal 2014: -0,9 % gegenüber Vorjahresquartal) setzte sich im 3. Quartal 2014 mit einem Minus von 1,0 Prozent fort. Hauptverantwortlich für die aktuellen Rückgänge sind den Zahlen zufolge vor allem Energie- und Vorleistungsgüter. Im September drehte auch der Preisindex für Konsumgüter mit 0,5 Prozent ins Minus, nachdem die Preise im Juli und August zum Erliegen gekommen sind. Starke Preisrückgänge gab es bei Lebensmitteln, vorwiegend bei Obst, Gemüse und Fleisch. Die Erzeugerpreise bei Investitionsgütern hingegen legten so wie in den Vormonaten auch im September zu.

Der Produzierende Bereich kämpfte in den ersten sieben Monaten des Jahres mit Umsatzrückgängen. Von Jänner bis Juli 2014 kamen Umsatzerlöse in der Höhe von 143,9 Mrd. Euro in die Kassen der Unternehmen. Das ist ein Minus von 0,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Umsätze aus dem Export lagen im Schnitt bei 46,2 Prozent.

Bis Ende Juli 2014 gaben die 62.223 Unternehmen des gesamten Produzierenden Bereichs in Summe 20,4 Mrd. Euro für die Löhne und Gehälter der 934.000 Beschäftigten aus. Das ist ein Anstieg um 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

(Schluss) pro/ivn

Eintrag hinzufügen

Hinweis: Sie möchten dieses Wertpapier günstig handeln? Sparen Sie sich unnötige Gebühren! Bei finanzen.net Brokerage handeln Sie Ihre Wertpapiere für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade? Hier informieren!
pagehit