25.02.2015 12:50:00

Immofinanz-Chef bezeichnet geplantes Übernahmeangebot als "lächerlich"

Als "lächerlich" bezeichnete Immofinanz AG-Chef Eduard Zehetner das heute von der CA Immo und ihrem Kernaktionär O1 des russischen Immobilien-Tycoons Boris Mints in Aussicht gestellte Übernahmeangebot für eine Minderheitsbeteiligung an der Immofinanz. Zehetner erwartet sich einen deutliche Zuschlag zu den in Aussicht gestellten 2,51 Euro je Aktie. "Es muss ein 4er vorne stehen", so Zehetner.

Er erwarte sich für das endgültige Angebot - falls es soweit kommen sollten - aufgrund der Profitabilität, Größe und des Cashflows einen deutlichen Zuschlag. "Ein Angebotspreis von vier Euro wäre gerechtfertigt", meinte Zehetner.

Zehetner geht zudem davon aus, dass die CA Immo bereits auf die eine oder andere Art zehn Prozent der Immofinanz-Anteile hat. Andernfalls würde das in Aussicht gestellte Angebot für 15 Prozent keinen Sinn machen. "Es gibt das Gerücht, dass sie 25 bis 26 Prozent wollen", sagte Zehetner am Mittwoch in Wien vor Journalisten.

Bei der heute veröffentlichten Interessensbekundung handelt es sich laut Zehetner um eine "Selbstverteidigungsmaßnahme" der Bieter, die notwendig geworden sei, nachdem gestern ihre Pläne über eine Zeitung geleakt worden seien. Damit wolle man eine monatelange Sperre für ein tatsächliches Angebot verhindern.

Für ein erfolgreiches Übernahmeangebot müssten die Bieter mindestens 85 Prozent des fairen Preises bieten, führte Zehetner aus. Denn soviel habe auch der russische Investor Mints für die CA Immo geboten. Auf die Immofinanz umgerechnet wären das derzeit rund 3,80 Euro. "Das ist aber zuwenig", so Zehetner.

(Forts.) ggr/sp

ISIN AT0000809058 AT0000641352 WEB http://www.immofinanz.com http://www.caimmo.com

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