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04.11.2021 09:17:00

Intesa Sanpaolo: Schon jetzt Jahresziel erreicht - Geschenke für Aktionäre voraus

Während sich deutsche Großbanken derzeit in der Sanierung befinden, zeigen ausgerechnet südeuropäische Institute wie es geht. Die AKTIONÄR-Empfehlung Intesa Sanpaolo hat gestern mit Zahlen alle Erwartungen übertroffen. Gerade für die Aktionäre weckt das nun noch mehr Erwartungen.Die italienische Großbank Intesa Sanpaolo wird nach einem überraschend guten Sommerquartal noch etwas zuversichtlicher fürs Gesamtjahr. Der Überschuss soll 2021 statt „mindestens“ jetzt „mehr als vier Milliarden Euro“ erreichen, teilte das Institut am Mittwoch in Turin mit. Allerdings hat die Bank die genannten vier Milliarden unerwartet schon in den ersten neun Monaten des Jahres verdient. Falls das vierte Quartal ähnlich gut läuft wie das dritte, müsste jedoch sogar die Marke von fünf Milliarden in Reichweite kommen.An der Börse ging es für die Intesa-Aktie nach den Neuigkeiten abwärts: Nach leichten Kursgewinnen am Morgen fiel das Papier am Nachmittag um rund ein halbes Prozent ins Minus. Grund dürften Gewinnmitnahmen gewesen sein.Im dritten Quartal erzielte Intesa Sanpaolo einen Gewinn von 983 Millionen Euro und damit deutlich mehr als von Analysten im Schnitt erwartet. So legte die Bank zwar weitere 543 Millionen Euro für mögliche Kreditausfälle zur Seite, doch die Belastung fiel damit nur gut halb so hoch aus wie ein Jahr zuvor. Außerdem konnte das Geldhaus seine Erträge dank der Übernahme der einstigen Konkurrentin UBI Banca im Jahresvergleich um neun Prozent auf 5,1 Milliarden Euro steigern. Auch hier hatten Branchenexperten mit weniger gerechnet.CEO Carlo Messina bestätigte das Gewinnziel von fünf Milliarden Euro für das kommende Jahr. Da die Kreditnachfrage 2022 aber anziehen dürfte und die Gewinndynamik nach Aussage Messinas weiter zunimmt, könnten die fünf Milliarden zu niedrig angesetzt sein. Außerdem wurden M&A-Deals für die nahe Zukunft ausgeschlossen. Messina will sich auf weitere Kostensenkungen und das Herunterfahren der Risiken fokussieren. Zudem soll es Aktienrückkäufe geben.Diese Aussage ist für Anleger wichtig: Denn im laufenden Jahr wird eine Ausschüttungsquote von 70 Prozent angestrebt. Das ist eine Hausnummer und nun wird wichtig, wie es im kommenden Jahr weitergeht. Mit einer harten Kernkapitalquote von mehr als 15 Prozent steht die Intesa sehr gut da. Sind keine weiteren Übernahmen geplant, dürfte ein Großteil der künftigen Gewinne ausgeschüttet werden.
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