Aktienrückkaufprogramm 18.12.2018 07:09:43

Johnson & Johnson bestätigt Prognose und will Aktien zurückkaufen

Johnson & Johnson bestätigt Prognose und will Aktien zurückkaufen

Der US-Konzern bestätigte die Prognose für den Gewinn und Umsatz dieses Jahr und kündigte ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 5 Milliarden US-Dollar an. Die Geschäftsentwicklung sei stark und der Ausblick stimme zuversichtlich, teilte der Pharma- und Konsumgüterhersteller nach Börsenschluss am Montag mit.

Seit Freitag steht die Aktie von Johnson & Johnson massiv unter Druck. Reuters hatte berichtet, dass sich in Babypuder-Produkten des Konzerns zeitweise krebserregende Asbest-Stoffe befunden haben könnten und der Konzern diese Information zurückgehalten habe. Der Konzern pocht zwar darauf, dass sein Baby-Puder sicher und asbestfrei sei. Anleger reagierten aber nervös: Nach einem Kursrutsch von 10 Prozent am Freitag gab die Aktie im regulären Handel am Montag erneut knapp 3 Prozent nach.

Die Unsicherheit versucht Johnson & Johnson nun mit einem zuversichtlich operativen Ausblick zu zerstreuen. "Unser starker Cashflow ermöglicht es uns, durch unsere regelmäßige vierteljährliche Dividende und den Rückkauf von Aktien gleichzeitig Wert für die Aktionäre zu schaffen", hieß es in der Mitteilung weiter. Der nun angekündigte Aktienrückkauf hat keine zeitliche Begrenzung.

Für das laufende Jahr rechnet der Konzern weiter mit einem Umsatz von 81,0 Milliarden bis 81,4 Milliarden Dollar. Den bereinigten Gewinn je Aktie sieht Johnson & Johnson weiter zwischen 8,13 bis 8,18 Dollar.

Von Josh Beckerman

NEW YORK (Dow Jones)

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