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26.06.2017 11:01:43

KORREKTUR: EU dürfte Milliardenstrafe gegen Google demnächst festsetzen - Kreise

(In der am 16. Juni um 16.25 Uhr gesendeten Meldung "EU dürfte Milliardenstrafe gegen Google demnächst festsetzen - Kreise" muss es im letzten Satz des ersten Absatzes korrekt Euro heißen und nicht Dollar. Diese fehlerhafte Angabe war auch in folgender Meldung enthalten: 18:00 Uhr TOP EU: EU dürfte Milliardenstrafe gegen Google demnächst festsetzen - Kreise. Es folgt die korrigierte Fassung.) EU dürfte Milliardenstrafe gegen Google demnächst festsetzen - Kreise

   Von Natalia Drozdiak

   BRÜSSEL (Dow Jones)--Die Europäische Kommission dürfte in den kommenden Wochen die Milliardenstrafe gegen Google verkünden. Brüssel werfe dem US-Internetkonzern vor, seine Marktdominanz in der Internet-Suche nach Shopping-Vergleichsportalen zu missbrauchen, um seine eigenen Angebote zu begünstigen, sagten informierte Personen. Die erwartete Strafe dürfte sogar noch höher ausfallen, als die bisherige Rekordgeldbuße der EU. Vor acht Jahren hatte die Behörde Intel mit einer Strafe von 1,06 Milliarden Euro belegt.

   Rein theoretisch kann die Geldbuße gegen Google 10 Prozent des Jahresumsatzes erreichen. Vergangenes Jahr erzielte der Internetriese Erlöse von 90,27 Milliarden US-Dollar.

   Schmerzhafter als die reine Geldstrafe könnten allerdings die Konsequenzen für das Geschäftsmodell sein, die Brüssel angesichts des Ausgangs des Verfahren fordert. So dürfte die Kommission fordern, dass Google konkurrierende Shopping-Portale in den eigenen Suchergebnisse für entsprechende Services nicht benachteiligt. Zudem könnten dann auch private Kläger ermutigt werden, Entschädigungszahlungen in einzelnen Nationalstaaten zu fordern.

   Google war zunächst nicht für einen Kommentar zu erreichen.

   Google-Anwalt Kent Walker hatte zuletzt argumentiert, dass konkurrierende Angebote praktisch subventioniert werden würden, wenn Google die Werbung dieser Unternehmen in den Suchergebnissen aufführen müsste.

   Seit 2010 hat die Europäische Kommission die Geschäftspraktiken von Google untersucht, nachdem Bedenken aufgekommen waren, dass das Unternehmen aus dem Silicon Valley seine Marktdominanz missbraucht und Konkurrenten in verschiedenen Märkten ausgeschlossen haben könnte.

   Schon mit dem früheren Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia feilschte Google jahrelang darum, wie die Suchergebnisse in Europa zu präsentieren sind. Es gab verschiedene Versuche, um mit dem Regulierer eine Einigung zu finden. Alle Angebote von Google wurden letztendlich von der EU als unzureichend abgelehnt, da die Kommission mehr Zugeständnisse des Unternehmens erreichen wollte. Daraufhin brachte Aluminas Nachfolgerin Margrethe Vestager im April 2015 eine Untersuchung auf den Weg.

   Andere EU-Kartellverfahren gegen Google, bei denen es um das Betriebssystem Android und den Anzeigendienst Adsense sind noch anhängig.

   Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

   DJG/DJN/kla/sha/jhe

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   June 26, 2017 04:31 ET (08:31 GMT)

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