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02.08.2018 12:39:47

MARKT USA/Wall Street im globalen Abwärtssog gesehen

Die Rally bei Apple am Vortag in Reaktion auf überzeugende Geschäftszahlen hatte einen größeren Ausverkauf an der Wall Street noch verhindert, nun dürfte es am Donnerstag deutlicher gen Süden gehen. Der Aktienterminmarkt deutet einen leichteren Handelsbeginn am Kassamarkt an.

Der Handelskonflikt zwischen den USA und China nimmt an Schärfe zu, gleichzeitig hält die US-Notenbank an ihrem Zinserhöhungszyklus fest, wie sie am Vorabend bestätigte. Doch fürchten Anleger weniger steigende Leitzinsen in den USA, die letztlich ein Spiegelbild einer vor Kraft strotzenden Konjunktur sind, sondern vielmehr die Unwägbarkeiten eines Handelskrieges.

Als Warnsignal werden nicht nur die Verluste an den chinesischen Börsen gesehen, sondern vor allem jene in Deutschland, wo der exportlastige DAX trotz einer eigentlich stützenden Euro-Schwäche deutlich abgibt.

Waren es zuvor nur Berichte, ist es nun offiziell: Im Handelskonflikt mit China verschärft die US-Regierung den Ton. Washington droht Peking damit, mehr als doppelt so hohe Strafzölle auf den Import weiterer chinesischer Waren einzuführen als bislang geplant. Angedacht war ein Zoll in Höhe von 10 Prozent, nun sollen es möglicherweise 25 Prozent werden, mit denen chinesische US-Importe im Wert von 200 Milliarden US-Dollar belegt werden sollen. Die Zahlen machten bereits am Vortag die Runde, doch nun kommen sie aus dem Weißen Haus.

Ein Grund für die härtere Gangart könnte die Abwertung des Renminbi sein. Darüber hinaus hat der US-Kongress ein Verteidigungsgesetz verabschiedet, um die wirtschaftlichen und militärischen Aktivitäten Pekings einzuschränken.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/smh

(END) Dow Jones Newswires

August 02, 2018 06:40 ET (10:40 GMT)

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