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23.05.2022 07:30:41

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

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+++++ TAGESTHEMA +++++

Die Siemens Energy AG hat ein freiwilliges Kaufangebot für alle ausstehenden Aktien an der Siemens Gamesa Renewable Energy S.A. (SGRE) angekündigt. Der Angebotspreis beträgt 18,05 Euro in Bar pro Gamesa-Aktie. Damit erhalten Aktionäre von SGRE eine Prämie von 27,7 Prozent auf den letzten unbeeinflussten Schlusskurs der SGRE-Aktie von 14,13 Euro vom 17. Mai 2022, teilte Siemens Energy mit. Am folgenden Tag waren Pressespekulationen über eine eventuelle Übernahme bekannt geworden und hatten den Aktienkurs kräftig nach oben getrieben. Siemens Energy plant ein Delisting der SGRE-Aktie und die Integration in das eigene Unternehmen. Das zusammengeführte Unternehmen solle von erheblichen Kosten- und Umsatzsynergien profitieren. Zur Finanzierung des Transaktionsvolumens von bis zu 2,5 Milliarden Euro könnte eine Kapitalerhöhung erfolgen. Die Transaktion soll voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2022 vollzogen werden. Ferner teilte Siemens Energy mit, das Angebot erfolge über ihre hundertprozentige Tochtergesellschaft Siemens Energy Global GmbH & Co. KG in bar für alle ausstehenden Aktien an SGRE, also rund 32,9 Prozent des Grundkapitals. Die übrigen rund 67,1 Prozent der Aktien an SGRE würden bereits von Siemens Energy Global gehalten.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

07:00 DE/Voltabox AG, Ergebnis 1Q, Delbrück

14:00 DE/Basler AG, Online-HV

22:05 US/Zoom Video Communications Inc, Ergebnis 1Q, San Jose

DIVIDENDENABSCHLAG

Cenit 0,75 EUR

S+T 0,35 EUR

Stratec 0,95 EUR

Wacker Chemie 8,00 EUR

BNP Paribas 3,67 EUR

Eni 0,43 EUR

Generali 1,07 EUR

Intesa Sanpaolo 0,0789 EUR

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++

- DE

10:00 Ifo-Geschäftsklimaindex Mai

PROGNOSE: 91,2

zuvor: 91,8

Lagebeurteilung

PROGNOSE: 96,8

zuvor: 97,2

Geschäftserwartungen

PROGNOSE: 86,6

zuvor: 86,7

- BE

15:00 Geschäftsklimaindex Mai

PROGNOSE: +2,1 Punkte

zuvor: +2,4 Punkte

+++++ ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES +++++

Aktuell:

INDEX Stand +/-

DAX-Future 14.121,00 +0,6%

E-Mini-Future S&P-500 3.932,50 +0,8%

E-Mini-Future Nsdq-100 11.966,25 +1,1%

Nikkei-225 26.891,87 +0,6%

Schanghai-Composite 3.135,55 -0,4%

+/- Ticks

Bund -Future 153,60 -35

Freitag:

INDEX Schluss +/-

DAX 13.981,91 +0,7%

DAX-Future 14.024,00 +1,0%

XDAX 14.045,66 +1,1%

MDAX 29.199,95 +0,6%

TecDAX 3.073,26 +0,9%

EuroStoxx50 3.657,03 +0,5%

Stoxx50 3.564,81 +0,7%

Dow-Jones 31.261,90 +0,0%

S&P-500-Index 3.901,36 +0,0%

Nasdaq-Comp. 11.354,62 -0,3%

EUREX zuletzt +/- Ticks

Bund-Future 153,95 +40

+++++ FINANZMÄRKTE +++++

EUROPA

Ausblick: Mit steigenden Kursen an den europäischen Aktienmärkten rechnen Händler zum Wochenauftakt. Der DAX wird vorbörslich gut 1 Prozent im Plus erwartet bei 14.130 Punkten. Damit dürfte sich die am späten Freitag eingeleitete Erholung fortsetzen. Ausgelöst wurde sie von der Wall Street, dort machten die großen Indizes deutliche Verluste aus dem frühen Geschäft im Späthandel wieder wett. "Die Risikobereitschaft nimmt langsam zu", sagt ein Marktteilnehmer. Das zeige sich auch am steigenden Euro und an den wieder anziehenden Rohstoffpreisen. Im Blick steht zunächst der ifo-Geschäftsklima-Index am Vormittag.

Rückblick: Für Kauflaune sorgte die chinesische Notenbank (PBoC), die den Leitzins für Kredite mit einer Laufzeit von fünf Jahren oder länger gesenkt hat. Anfangs deutlichere Kursgewinne bröckelten, als die US-Börsen nach einer positiven Eröffnung nach unten abdrehten. Marktteilnehmer sprachen von den üblichen Gewinnmitnahmen vor dem Wochenende. Den stärksten Sektor in Europa stellten Aktien der Reise- und Freizeitbranche mit durchschnittlichen Gewinnen von 2 Prozent. Einziger Verlierer war der Sektor Haushalts- und Körperpflege (-1,1%). Für Überraschung sorgte ein Kurseinbruch von 13,1 Prozent bei Richemont im Luxussektor. "Die Rentabilität von Richemont für das Gesamtjahr war enttäuschend, aber die starke Nachfrage ist ermutigend", urteilte Jean-Philippe Bertschy von Vontobel. Swatch fielen um 3,2 Prozent. Zurich Insurance Group (-0,4%) hat ihr Geschäft in Russland verkauft und steigt aus dem Markt aus.

DAX/MDAX/TECDAX

Freundlich - Gesucht waren viele konjunkturnahe Werte wie Siemens, die um 2,3 Prozent zulegten. Die Aktien des Versorgers RWE kletterten um 1,5 Prozent, Merck rückten um 2,8 Prozent vor. In der Autobranche waren besonders die Aktien der Zulieferer gesucht: Bei Conti und Vitesco ging es bis zu 1,7 Prozent nach oben. Auch die Aktien der Logistiker zogen mit, die Aktie der Container-Reederei Hapag-Lloyd verbesserte sich um 4,5 Prozent. Selbst die jüngst abverkauften Lieferdienste legten wieder zu, allen voran Hellofresh mit 2,3 Prozent. Bei den Technologieaktien stiegen Teamviewer und Carl Zeiss 2,3 8nd 2,8 Prozent. Die Aktie der Deutschen Bank notierte nur optisch 0,13 Euro bzw 1,4 Prozent im Minus, sie wurde mit 0,20 Euro Dividendenabschlag gehandelt. Im Einzelhandelssektor erholten sich Metro um 1,8 Prozent. Hier stützten Kreiseberichte über einen eventuellen Verkauf des Indien-Geschäfts, der bis zu 1,75 Milliarden Dollar bringen könnte.

XETRA-NACHBÖRSE

Von einem ruhigen Wochenausklang im nachbörslichen Handel berichtete ein Händler von Lang & Schwarz. Wichtige Unternehmensnachrichten habe es nicht gegeben. Daher seien die Umsätze entsprechend niedrig gewesen.

USA - AKTIEN

Wenig verändert - Auch zum Wochenausklang haben die Rezessionssorgen im Fokus gestanden. Nach einem volatilen Verlauf, mit zeitweise erneut kräftigen Abgaben, konnten sich die Indizes im späten Handel wieder erholen. Der S&P-500 war zwischenzeitlich in den Bärenmarktmodus gerutscht - definiert durch einen 20-prozentigen Einbruch seit dem jüngsten Hoch. Die überraschende Zinssenkung der chinesischen Notenbank sorgte nur zur Eröffnung kurzzeitig für leichte Gewinne. Negative Nachrichten gab es aus dem Einzelhandels-Sektor. So vermeldete Ross Stores (-22,5%) einen Umsatzrückgang im ersten Quartal und warnte vor weiter sinkenden Erlösen im zweiten Quartal. Applied Materials (-3,9%) hat Umsatz und Gewinn im zweiten Geschäftsquartal nicht so stark gesteigert wie von den Analysten vorhergesagt. Wegen der Lieferkettenprobleme gab das Unternehmen jedoch für das laufende Quartal eine Umsatzprognose ab, die unter den kursierenden Schätzungen lag.

USA - ANLEIHEN

Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD

2 Jahre 2,58 +0,0 2,58 184,9

5 Jahre 2,81 -1,7 2,83 155,3

7 Jahre 2,82 -4,6 2,86 137,8

10 Jahre 2,79 -5,7 2,84 127,7

30 Jahre 3,00 -5,2 3,05 110,2

Anleihen legten mit den neuerlichen Verlusten am Aktienmarkt zu. Die überraschende Senkung der Zinsen in China hatte zwischenzeitlich für einen leicht erhöhten Risiko-Appetit der Anleger gesorgt. Doch mit den andauernden Rezessionssorgen setzte wieder die Suche nach dem "sicheren Hafen" Anleihen ein, hieß es.

+++++ DEVISENMARKT +++++

DEVISEN zuletzt +/- % 0:00 Uhr Fr, 17:20 Uhr % YTD

EUR/USD 1,0591 +0,3% 1,0561 1,0553 -6,9%

EUR/JPY 135,07 -0,0% 135,09 134,99 +3,2%

EUR/CHF 1,0300 +0,0% 1,0258 1,0296 -0,7%

EUR/GBP 0,8441 -0,2% 0,8455 0,8472 +0,5%

USD/JPY 127,54 -0,3% 127,87 127,91 +10,8%

GBP/USD 1,2545 +0,4% 1,2490 1,2455 -7,3%

USD/CNH 6,6930 -0,0% 6,6954 6,7086 +5,3%

Bitcoin

BTC/USD 30.166,13 +0,6% 29.987,07 29.161,49 -34,8%

Der Dollar hat sich nach dem jüngsten Rücksetzer leicht erholt. Der Dollar-Index legte um 0,3 Prozent zu. Marktteilnehmer verwiesen auch auf Aussagen von Esther George, Präsidentin der Federal Reserve Bank of Kansas City. Sie hatte erklärt, dass die Zinsen weiter steigen müssen, um die Inflation einzudämmen. In einem CNBC-Interview betonte George, dass sich die politischen Entscheidungsträger dabei nicht auf die Auswirkungen der Zinserhöhungen auf den Aktienmarkt konzentrieren. Im asiatischen Handel steht der Dollar wieder unter Abgabedruck. Für den Dollar-Index geht es um 0,5 Prozent nach unten.

+++++ ROHSTOFFE +++++

ÖL

ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 111,06 110,28 +0,7% 0,78 +52,6%

Brent/ICE 113,30 112,55 +0,7% 0,75 +49,1%

Sehr volatil zeigten sich die Ölpreise, die schließlich bis zu 0,8 Prozent gewannen. Der Markt bewegte sich im Spannungsfeld zwischen Rezessionssorgen und der Hoffnung, dass eine baldige Lockerung der Kontakt- und Bewegungsbeschränkungen in China die Nachfrage nach Öl wieder steigen lässt, hieß es.

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

May 23, 2022 01:31 ET (05:31 GMT)

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