28.10.2014 15:50:30

Nato-Chef: Russland lässt sich nur aus Position der Stärke begegnen

   BRÜSSEL (AFP)--Der neue Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat eine Stärkung der Allianz gegenüber Russland als unausweichlich bezeichnet. Die Nato wolle weiter "eine konstruktive Beziehung" mit Moskau, dafür müsse sie aber aus einer Position der Stärke heraus handeln können, sagte Stoltenberg in seiner ersten öffentlichen Rede seit seinem Amtsantritt Anfang Oktober am Dienstag in Brüssel. Er forderte Russland auf, die Destabilisierung der Ukraine zu beenden "und seine Truppen zurückzuziehen".

   Die 28 Nato-Mitglieder hatten auf ihrem Gipfel im September vor dem Hintergrund der Ukraine-Krise vereinbart, ihre Verteidigungsausgaben binnen zehn Jahren auf mindestens 2 Prozent der Wirtschaftskraft zu steigern. Zudem hatte das Bündnis als Reaktion auf den Konflikt beschlossen, seine Präsenz in osteuropäischen Staaten dauerhaft zu erhöhen, die sich durch Russland in besonderem Maße bedroht sehen. Außerdem will die Nato eine schnelle Eingreiftruppe zur Verteidigung ihrer Mitgliedstaaten aufbauen.

   "Das ist die größte Stärkung unserer kollektiven Sicherheit seit dem Ende des Kalten Krieges", sagte Stoltenberg in einer Rede beim German Marshall Fund in Brüssel. "Wir machen unsere Streitkräfte beweglicher und sind in der Lage, Bedrohungen schnell durch die Stationierung von Truppen zu begegnen." Der frühere norwegische Regierungschef verwies darauf, dass die Nato die Zahl ihrer patrouillierenden Jets über dem Gebiet der östlichen Alliierten in den vergangenen Monaten verfünffacht und Schiffe in der Ostsee und im Schwarzen Meer stationiert habe.

   DJG/apo

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   October 28, 2014 10:40 ET (14:40 GMT)- - 10 40 AM EDT 10-28-14

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