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Regionale Unterschiede 16.09.2020 10:59:47

OECD: Weltwirtschaft leidet weniger als erwartet an Covid

OECD: Weltwirtschaft leidet weniger als erwartet an Covid

Allerdings gibt es regional starke Unterschiede. Wie aus dem aktualisierten Wirtschaftsausblick der OECD hervorgeht, rechnet die OECD für 2020 mit einem Rückgang des weltweiten Bruttoinlandsprodukts (BIP) von nur noch 4,5 (bisher: 6,0) Prozent. Für 2021 wird ein Anstieg von 5,0 (5,2) Prozent erwartet.

"In einigen Industrie- und Schwellenländern ist der Output in der ersten Jahreshälfte um über ein Fünftel gefallen, aber ohne die prompte und wirksame Unterstützung der Politik wäre der Rückgang noch deutlich stärker ausgefallen", heißt es in dem Bericht. Die Aufwärtsrevision für 2020 ist das Ergebnis einer Fülle einzelner Revision, von denen die für die USA, für China und für Indien herausstechen.

Für die USA prognostiziert die OECD für 2020 und 2021 BIP-Veränderungsraten von minus 3,8 (minus 7,3) und plus 4,0 (plus 4,1) Prozent, für China plus 1,8 (minus 2,6) und plus 6,0 (plus 6,8) Prozent und für den Euroraum minus 7,9 (minus 9,1) und plus 5,1 (plus 6,5) Prozent. Für Deutschland erwartet die OECD BIP-Raten von minus 5,4 (minus 6,6) und plus 4,6 (plus 5,8) Prozent, für Frankreich minus 9,5 (minus 11,4) und plus 5,8 (plus 7,7) Prozent und für Italien minus 10,5 (minus 11,3) und plus 5,4 (plus 7,7) Prozent.

"Diese Projektionen basieren auf der Annahme, dass es weiterhin zu sporadischen Ausbrüchen von Covid-19 kommt, die mit lokalen Maßnahmen und nicht mit landesweiten Lockdowns bekämpft werden", schreibt die OECD. Die Organisation geht davon aus, dass Impfstoffe gegen das Virus erst Ende 2021 allgemein verfügbar sein werden.

Die BIP-Prognosen einiger Länder stufte die OECD deutlich herunter, und zwar vor allem die großer Schwellenländer. So erwartet sie, dass Indiens BIP 2020 um 10,2 (3,7) Prozent sinken und 2021 um 10,7 (7,9) Prozent steigen wird. Für Mexico werden BIP-Raten von minus 10,2 (minus 7,5) Prozent und plus 3,0 (plus 3,0) prognostiziert und für Argentinien minus 11,2 (minus 8,3) und plus 3,2 (plus 4,1) Prozent.

FRANKFURT (Dow Jones)

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