19.03.2019 13:48:41

OTS: Capital, G+J Wirtschaftsmedien / Provisionsbasierte Beratung in der ...

Provisionsbasierte Beratung in der Vermögensverwaltung ist "ein

Auslaufmodell" / James Norris von Vanguard präferiert Trennung von

Produkt- und Beratungskosten

Berlin (ots) - Der Top-Manager des US-Fondsriesen Vanguard, James

Norris, sagt das Ende der provisionsbasierten Beratung in der

Vermögensverwaltung voraus. "Die provisionsbasierte Beratung ist ein

Auslaufmodell. Die Zukunft liegt darin, dass Produkt- und

Beratungskosten getrennt werden", erklärte Norris im Interview mit

dem Wirtschaftsmagazin 'Capital' (Ausgabe 4/2019, EVT 21. März). Erst

dann "herrsche ein fairer Wettbewerb der Produktanbieter". Denn das

Geld von Wertpapieranlagen gehöre seiner Überzeugung nach in die

Taschen der Anleger und nicht der Anbieter.

Vanguard, mit 5.100 Milliarden Dollar betreutem Vermögen der

zweitgrößte Vermögensverwalter der Welt, setzt anders als der

Wettbewerb auf niedrige Gebühren. Laut Norris erhebt Vanguard "über

alle Produkte hinweg im Schnitt 0,11 Prozent Gebühren" und ist

genossenschaftlich organisiert. "Wir haben keine Eignerfamilien oder

Aktionäre, die Dividende sehen wollen, sondern gehören unseren

Anlegern. Wenn wir Gewinne machen, weil unser verwaltetes Vermögen

steigt, senken wir eben die Gebühren."

OTS: Capital, G+J Wirtschaftsmedien

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Christian Kirchner, Redaktion 'Capital' Frankfurt

Tel: 069/79 300 75 35

E-Mail: kirchner.christian@capital.de

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