16.04.2019 09:32:41

OTS: Sopra Steria SE / Umfrage: Deutsche Unternehmen spüren ...

Umfrage: Deutsche Unternehmen spüren Digitalisierungs-Blues / Erst

jedes vierte Unternehmen erzielt Umsatzsteigerungen durch

Digitalisierung

Hamburg (ots) - Die deutsche Wirtschaft droht, sich bei der

Digitalisierung zu verzetteln. Für nur zwölf Prozent der Unternehmen

ist der digitale Umbau die wichtigste Aufgabe. 81 Prozent stufen die

Digitalisierung zwar immer noch als wichtig ein, der digitale Umbau

gilt aber inzwischen als eine Aufgabe unter vielen. Einer der Gründe:

erst wenige positive Effekte auf das Wachstum. Trotz digitaler

Anstrengungen steigerte erst ein Viertel der befragten Unternehmen

dadurch seinen Umsatz. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie

"Potenzialanalyse Transformation erfolgreich managen" von Sopra

Steria Consulting. 354 Spitzenmanager, Führungskräfte und

Spezialisten wurden dafür befragt.

Viele Unternehmen stecken im Digitalisierungsprozess fest. Obwohl

46 Prozent schon jetzt digitale Geschäftsmodelle entwickelt haben,

ist die Mehrheit der befragten Firmen mit dem bis heute Erreichten

nicht zufrieden. 69 Prozent benoten das eigene Unternehmen mit

"befriedigend" oder schlechter, wenn es um die Frage geht, wie gut

der Betrieb auf die digitale Transformation vorbereitet ist. Dabei

würde sich ein stärkeres Engagement durchaus lohnen, wie der

Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) jüngst erst verlauten

ließ. Bis 2025 würde allein die industrielle Bruttowertschöpfung des

Landes um etwa 425 Milliarden Euro steigen, sofern die Industrie

weiter an ihrer digitalen Reife arbeitet.

"Die größten Digitalisierungserfolge erzielen Unternehmen derzeit

auf der Kostenseite. Geht es um Wachstumsimpulse, denken Entscheider

vielfach noch nicht radikal genug", sagt Simon Oberle, Leiter Future

Management von Sopra Steria Next. "Viele konzentrieren sich darauf,

bewährte analoge Abläufe durch digitale nur zu verbessern, statt über

komplett neu konzipierte Kanäle und Prozesse mit Kunden zu sprechen,

gemeinsame Standards für Plattformen zu entwickeln oder in die

digitale Infrastruktur zu investieren."

Besonders wichtig sei es, genau diese bestehenden Strukturen

aufzubrechen. 59 Prozent der Unternehmen geben zu, dass ausgerechnet

die durch nicht integrierte Software und Daten fortbestehenden Silos

zu den größten Hindernissen bei der digitalen Transformation gehören.

Ohne eine durchgängig digitalisierte Datenautobahn (Ende-zu-Ende)

bleiben viele der digitalen Vorteile reine Zukunftsmusik.

Know-how-Lücke als Frustfaktor

Eine weitere Baustelle ist das nötige Fachwissen. Jedes zweite

Unternehmen beklagt, dass das notwendige Know-how fehlt, um die

digitale Transformation zu meistern. 42 Prozent bemängeln eine IT,

die nicht flexibel genug ist, um sie für die neuen Aufgaben fit zu

machen. Zudem leiden 37 Prozent unter zu langsam getroffenen

Entscheidungen und zumindest teilweise unter zu vielen Beteiligten

sowie einer starren Hierarchie. "Die digitale Transformation erfasst

von der IT-Technik bis zur Organisation das gesamte Unternehmen", so

Simon Oberle. "Das müssen vor allem die Verantwortlichen unbedingt

verinnerlichen und die Belegschaft abholen."

Der Experte plädiert deshalb dafür, die digitale Transformation

zur Chefsache zu machen und immer wieder darüber zu sprechen. Eine

Gefahr sieht Simon Oberle darin, das Thema einfach zu delegieren. 54

Prozent der befragten Firmen haben beispielsweise eine eigene

Digitaleinheit gegründet. Aus den Augen, aus dem Sinn - das dürfe auf

keinen Fall passieren, warnt der Digitalexperte. "Wer eine eigene

Digitaleinheit aufbaut, darf sie anschließend nicht im Keller

verstecken, sondern muss ihr eine starke Stellung im Unternehmen

geben."

Über die Studie:

Die Potenzialanalyse "Transformation erfolgreich managen" von

Sopra Steria Consulting und dem F.A.Z.-Institut basiert auf einer

Online-Befragung in den Bereichen Banken, Versicherungen, Energie-

und Wasserversorgung, Telekommunikation und Medien, öffentliche

Verwaltung, Automotive sowie sonstiges verarbeitendes Gewerbe. Im

Februar 2019 wurden 354 Entscheider, Manager und Fachkräfte zum

Status der digitalen Transformation, zu den Hürden sowie zu den

durchgeführten Maßnahmen befragt.

Zusatzhinweis: "Managementkompass Transformation erfolgreich

managen" veröffentlicht

Um Entscheidern einen tieferen Einblick zu gewähren, wo

Unternehmen mit ihren Digitalisierungsprojekten stehen, hat Sopra

Steria Consulting gemeinsam mit dem F.A.Z.-Institut zusätzlich den

"Managementkompass Transformation erfolgreich managen"

veröffentlicht. Der Studienband liefert Top-Entscheidern Erfahrungen

aus aktuellen Transformationsprojekten und zeigt, welche

Stellschrauben für den Erfolgt wichtig sind.

LINKS

Studie herunterladen:

http://bit.ly/Studie_Transformation_Managen

Infografik:

http://bit.ly/Grafik_Transformation_Managen

Managementkompass bestellen:

http://bit.ly/MK_Transformation_Managen

Über Sopra Steria Consulting (www.soprasteria.de)

Sopra Steria Consulting zählt heute zu den Top Business

Transformation Partnern in Deutschland. Als ein führender

europäischer Anbieter für digitale Transformation bietet Sopra Steria

eines der umfassendsten Angebotsportfolios für End-to-End-Services am

Markt: Beratung, Systemintegration, Softwareentwicklung,

Infrastrukturmanagement und Business Process Services.

Unternehmen und Behörden vertrauen auf die Expertise von Sopra

Steria, komplexe Transformationsvorhaben, die geschäftskritische

Herausforderungen adressieren, erfolgreich umzusetzen. Im

Zusammenspiel von Qualität, Leistung, Mehrwert und Innovation

befähigt Sopra Steria seine Kunden, Informationstechnologien optimal

zu nutzen. Mit mehr als 44.000 Mitarbeitern in 25 Ländern erzielte

Sopra Steria 2018 einen Umsatz in Höhe von 4,1 Mrd. Euro.

Die Sopra Steria Group (SOP) ist notiert an der NYSE Euronext

Paris (Compartment A) - ISIN: FR0000050809.

Weitere Informationen finden sich unter

www.soprasteria.de/newsroom

OTS: Sopra Steria SE

newsroom: http://www.presseportal.de/nr/50272

newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_50272.rss2

Pressekontakt:

Sopra Steria Consulting:

Nils Ritter

Tel.: +49 (0) 40 22703-8801

E-Mail: nils.ritter@soprasteria.com

Faktor 3:

Eva Klein

Tel.: +49 (0) 40 679446-6174

E-Mail: e.klein@faktor3.de

Eintrag hinzufügen

Hinweis: Sie möchten dieses Wertpapier günstig handeln? Sparen Sie sich unnötige Gebühren! Bei finanzen.net Brokerage handeln Sie Ihre Wertpapiere für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade? Hier informieren!
pagehit