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Nachfrage zieht an 05.03.2021 15:28:00

Porsche verzeichnet Absatzschub - Wechsel im Porsche-Vorstand

Porsche verzeichnet Absatzschub - Wechsel im Porsche-Vorstand

"Wir sind per Ende Februar prozentual zweistellig unterwegs gegenüber Vorjahr", sagte Vertriebsvorstand Detlev von Platen am Donnerstag. Das gelte über alle Modellreihen und alle Märkte hinweg. Zahlen nannte er nicht. Porsche veröffentlicht den Absatz nur quartalsweise.

Zwar gebe es weiterhin Beeinträchtigungen durch die Corona-Pandemie. Trotzdem sei man sehr zufrieden mit der Dynamik der Nachfrage, sagte von Platen anlässlich der Premiere des neuen Elektro-Modells Taycan Cross Turismo.

Porsche hatte 2020 weltweit gut 272.000 Autos und damit drei Prozent weniger verkauft als im Jahr zuvor. Bleibe die Nachfrage auf einem so hohen Niveau wie jetzt, seien 300.000 Autos für dieses Jahr vorstellbar, sagte von Platen. Man definiere sich aber nicht über ein bestimmtes Volumen und setze auch keine Zielgröße. "Das ist für uns irrelevant", sagte der Vertriebsvorstand.

Bis 2030 will Porsche bei seiner Neuwagenflotte einen Elektro-Anteil von 80 Prozent erreichen - rein elektrisch angetriebene und Plug-In-Hybrid-Fahrzeuge zusammengerechnet. Im vergangenen Jahr lag der Anteil laut von Platen weltweit bei 17 Prozent, davon sieben Prozent rein elektrisch.

Wechsel im Porsche-Vorstand: Barbara Frenkel neue Beschaffungs-Chefin

Mit Barbara Frenkel zieht im Sommer erstmals eine Frau in den Vorstand des Autobauers Porsche ein. Sie übernimmt das Ressort Beschaffung von Uwe-Karsten Städter, der in den Ruhestand geht, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Frenkel begann ihre Karriere den Angaben zufolge in der Zulieferindustrie. Seit 19 Jahren ist sie in leitenden Funktionen bei Porsche tätig und derzeit Vertriebschefin für Europa. Ihre neue Aufgabe soll sie am 1. Juni mit einer Übergabephase beginnen.

Städter verlässt Porsche im August. Er ist seit 47 Jahren im Volkswagen (Volkswagen (VW) vz)-Konzern und seit 2011 Beschaffungsvorstand bei der Sportwagen-Tochter. Porsche kauft inzwischen pro Jahr für mehr als neun Milliarden Euro ein. Für das Ressort arbeiten den Angaben zufolge etwa 580 Menschen.

STUTTGART (dpa-AFX)

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Bildquelle: ben smith / Shutterstock.com,iStock/contrastaddict