Gewerkschaft kritisiert 14.10.2014 08:12:00

Post will Führung bei Zustellbasen ändern

Post will Führung bei Zustellbasen ändern

Künftig sollen mehr Teamleiter für weniger Mitarbeiter zuständig sein, versteht die Postführung die Aufregung nicht. Die Postgewerkschaft hingegen fürchtet ein Sinken der Zustellqualität.

Für die neuen Leitungsfunktionen sollen sich sowohl die bestehenden Distributionsleiter wie auch die Postler vor Ort bewerben können. Im Gegensatz zur derzeitigen Regelung müssen die Führungskräfte aber dann auch selbst Briefe zustellen.

"Mehr Nähe zum Zusteller, ein besserer Informationsfluss und kleinere Führungsspannen werden einen wesentlichen Beitrag leisten, die hohe Qualität in der Zustellung nachhaltig abzusichern", pries Post-Chef Georg Pölzl heute, Montag, sein Konzept in einer Aussendung an. In den täglichen Zustellprozessen komme es dadurch zu keinen Veränderungen. Die Neuorganisation sei auf etwa vier Jahre anberaumt.

Gänzlich anders sieht das Helmut Köstinger, Vorsitzender der Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten: "Anstelle besonderes Augenmerk darauf zu legen, ausreichend geschultes Personal zur Verfügung zu stellen, um die vielen Beschwerden einzudämmen, werden ständig Umorganisationen vorgenommen und damit die Belegschaft verunsichert und frustriert."

stf/ivn

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