ExxonMobil Aktie

ExxonMobil für 0 Euro bei ZERO ordern (zzgl. Spreads)

WKN: 852549 / ISIN: US30231G1022

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Versorgung im Blick 09.03.2026 17:55:00

Schließung der Straße von Hormuz lässt Ölaktien wie Shell, BP, TotalEnergies und Exxon steigen

Schließung der Straße von Hormuz lässt Ölaktien wie Shell, BP, TotalEnergies und Exxon steigen

• Spannungen im Nahen Osten treiben Ölpreise
• Energieaktien reagieren mit Kursgewinnen
• Markt fürchtet Störungen wichtiger Lieferwege

Während die Rohölnotierungen zeitweise um fast 30 Prozent zulegten, reagieren die Aktien der großen Ölkonzerne im frühen Handel mit Kurssprüngen. Zuletzt kamen die Ölpreise aber wieder etwas zurück, was die Kursaufschläge bei den Branchenvertretern abbröckeln lässt.

Die Aktie des britischen Ölriesen BP legte in London 2,22 Prozent auf 5,10 GBP zu, Titel von Shell lagen daneben mit 2,36 Prozent bei 32,07 GBP im Plus. Die Aktie von TotalEnergies notierte in Frankreich 1,31 Prozent im Plus bei 68,89 Euro, während Exxon-Aktien an der NYSE 0,21 Prozent auf 151,54 US-Dollar zulegen. Chevron steigt derweil leichte 0,24 Prozent auf 190,41 US-Dollar.

Ölpreis-Explosion und Versorgungsangst bleibt weiter im Fokus

Dennoch sorgt die Nachricht über die vollständige Abriegelung der Straße von Hormuz, durch die täglich etwa ein Fünftel des weltweiten Ölbedarfs transportiert wird, weiter für Verunsicherung am Markt. Marktbeobachter wie JPMorgan warnen, dass durch Produktionsstopps im Irak und Förderkürzungen in Kuwait sowie den Vereinigten Arabischen Emiraten täglich über vier Millionen Barrel Rohöl vom Markt verschwinden könnten, da die Lagerkapazitäten vor Ort aufgrund der Blockade erschöpft sind.

Ölriesen bleiben Profiteure

Da Investoren auf massiv steigende Cashflows durch die hohen Rohstoffpreise setzen, dürften Ölunternehmen weiter im Anlegerfokus stehen. Analysten weisen darauf hin, dass diese Unternehmen zwar von den Preissprüngen profitieren, die allgemeine Marktvolatilität und die Sorge vor einer globalen Stagflation jedoch auch hier die langfristige Planung erschweren.

Redaktion finanzen.at

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