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17.04.2020 14:23:00

Studie empfiehlt nach Corona Konsumsteuern und Unternehmensentlastung

Das Austrian Economics Center hat eine Studie über die Wirtschaft nach Corona veröffentlicht. Darin werden Konsumsteuern auf breiterer Basis und eine Entlastung der Unternehmen vorgeschlagen, um eine Erholung der Wirtschaft und einen Wachstumskurs auf den Weg zu bringen. Der Thinktank wird von der Vizepräsidentin des Generalrats der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB), Barbara Kolm, geleitet.

Eine wachstumsorientierte Steuerpolitik sollte die Investitionen von Unternehmen fördern und die Kapitalkosten durch Abschreibungsmöglichkeiten senken, ebenso die Besteuerung auf Arbeit. Die Länder sollten sich stattdessen auf Steuern auf den Konsum stützen: Durch die Erträge aus auf breiterer Basis eingehobenen Konsumsteuern könne die fiskalische Stabilität gewährleistet werden, also die Staatsfinanzen abgesichert.

Die Europäischen Institutionen sollten diese Politik unterstützen, etwa indem sie auf die Einführung von Digitalsteuern oder Finanztransaktionssteuern verzichten. Handelsbarrieren innerhalb der EU aber auch im Handel mit Drittstaaten sollten abgebaut werden. Eurobonds seien der falsche Weg, heißt es in der Studie des AEC. Die europäischen Fiskalregeln sollten vorübergehend ausgesetzt werden, bis wieder ein angemessenes Wachstumsniveau erreicht werde.

Die Studie "Europa nach dem Coronavirus" ("Europe After the Coronavirus: A Road Map for Economic Recovery") wurde von Daniel Bunn, Martin Gundinger und Kai Weiss verfasst.

(Schluss) gru/gw

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