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Aktien 07.08.2011 19:00:41

Tipps der Analysten: Neue Einschätzungen zu Q-Cells, Siemens und Deutsche Telekom

    Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 01.08. bis 05.09.2011:

 

MONTAG

 

AIR LIQUIDE

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat Air Liquide nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 84,00 Euro belassen. Der Gasehersteller habe im zweiten Quartal die Erwartungen weitgehend erfüllt, schrieb Analyst Stephan Kippe in einer Studie vom Montag. Das Umsatzwachstum habe unter den Auswirkungen der Erdbebenkatastrophe in Japan gelitten, in den anderen Regionen sei die Dynamik aber ungebrochen gewesen.

 

HEIDELBERGCEMENT

 

    ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat das Kursziel für HeidelbergCement nach Zahlen von 60,00 auf 51,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Outperform" belassen. Wegen steigender Kosten sei die Margenentwicklung im zweiten Quartal schwächer als erwartet gewesen, schrieb Analyst Arnaud Lehmann in einer Studie vom Montag. Zudem hätten Währungseffekte belastet. Er gehe nun wegen der etwas gedämpfteren Konjunkturaussichten von konservativeren Umsatz- und Margenschätzungen aus.

 

Q-CELLS

 

    ZÜRICH - Die UBS hat Q-Cells Q-Cells vor Zahlen von "Neutral" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 1,65 auf 1,00 Euro gesenkt. Wegen des schwierigen Marktumfeldes und hoher Lagerbestände dürfte der Umsatz des Solarkonzerns im zweiten Quartal um 21 Prozent auf 263 Millionen Euro gesunken und ein Verlust vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 53 Millionen Euro angefallen sein, schrieb Analyst Jean-Francois Meymandi in einer Studie vom Montag. Im Fokus bleibe aber die Liquidität des Unternehmens. Indes bedrohe die unverändert niedrigere Kapazitätsauslastung die Profitabilität. Daher habe er die Gewinnschätzungen reduziert.

 

RIB SOFTWARE

 

    ZÜRICH - Die UBS hat das Kursziel für RIB Software nach Halbjahreszahlen von 10,50 auf 9,80 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Wegen Auftragsverzögerungen habe der Anbieter von Unternehmensplanungs-Software für die Baubranche die Erwartungen verfehlt, schrieb Analyst Chris Grundberg in einer Studie vom Montag. Daher sei er etwas vorsichtiger geworden und habe die Wachstumsprognosen für 2011 und 2012 reduziert. Allerdings entspreche allein das Barguthaben des Unternehmens 50 Prozent seines Marktwertes, begründet der Experte das Kaufvotum.

 

SIEMENS

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat Siemens nach Zahlen von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 110,00 auf 100,00 (Kurs: 88,90) Euro gesenkt. Die Entwicklung bei dem Elektrokonzern verliere an Fahrt und die Ergebnisse des dritten Geschäftsquartals seien um rund fünf Prozent unter den durchschnittlichen Markterwartungen (Konsens) nur gemischt ausgefallen, schrieb Analyst Peter Reilly in einer Studie vom Montag. Insgesamt rechnet der Experte für das Geschäftsjahr nur mit einem minimalen Gewinnwachstum bei Siemens. Seine Schätzungen für den Gewinn je Aktie (EPS) bis 2013 hob er indes um 2 bis 3 Prozent an.

 

DIENSTAG

 

BMW

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für BMW nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 62,00 Euro belassen. Das zweite Quartal des Automobilkonzerns habe positiv überrascht und die Profitabilität sei herausragend gewesen, schrieb Analyst Daniel Schwarz in einer Studie vom Dienstag. Sowohl für seine Schätzungen wie auch den Marktkonsens sieht der Experte nun Aufwärtspotenzial.

 

DEUTSCHE POST

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Deutsche Post nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 18,00 Euro belassen. Das zweite Quartal sei sehr solide ausgefallen, schrieb Analyst Johannes Braun in einer Studie vom Dienstag. Das Briefgeschäft habe trotz ordentlicher Volumina die Gewinnerwartungen verfehlt, das Expressgeschäft sei dagegen etwas besser gewesen. Der Ausblick des Logistikers sei indes etwas optimistischer geworden.

 

FMC

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für FMC (Fresenius Medical Care) nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 53,00 Euro belassen. Die Ergebnisse des Dialyse-Spezialisten für das zweite Quartal seien wie erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Volker Braun in einer Studie vom Dienstag. Wichtiger seien die Übernahmen in den USA von Liberty Dialysis und American Access Care. Dies sollte den Gewinn je Aktie um 5 Prozent antreiben.

 

FRESENIUS

 

    MÜNCHEN - Die italienische Großbank Unicredit hat Fresenius (Fresenius SECo) nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 81,00 Euro belassen. Die Bilanz des Gesundheitskonzerns zum zweiten Quartal habe ihren Schätzungen entsprochen, schrieb Analystin Silke Stegemann in einer Studie vom Dienstag. Zudem habe Fresenius die Gewinnziele für 2011 angehoben. Nun warte sie für eine endgültige Beurteilung des Zahlenwerkes die Telefonkonferenz ab.

 

GILDEMEISTER

 

    MÜNCHEN - Die italienische Großbank Unicredit hat die Einstufung für Gildemeister (GILDEMEISTER) nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 17,50 Euro belassen. Der Werkzeugmaschinenbauer habe mit seinem starken Quartalsbericht die Markterwartungen klar übertroffen, schrieb Analyst Ulrich Scholz in einer Studie vom Dienstag. Im derzeitigen Marktumfeld rechne er aber eher nicht mit einer allzu aggressiven Erhöhung der Gewinnprognosen.

 

METRO

 

    PARIS - Cheuvreux hat Metro (METRO) nach Zahlen auf "Underperform" mit einem Kursziel von 42,00 (Kurs: 35,995) Euro belassen. Die Bilanz des Handelskonzerns zum zweiten Quartal enthalte kaum Überraschungen und bringe keine neuen Impulse mit sich, schrieb Analyst Jürgen Kolb in einer Studie vom Dienstag. Der zuletzt etwas reduzierte Umsatzausblick für das Gesamtjahr und auch das anvisierte EBITA der Gruppe seien bestätigt worden. Es gebe nach wie vor Konjunkturrisiken für den Handelskonzern.

 

PFEIFFER VACUUM

 

    FRANKFURT - Equinet hat Pfeiffer Vacuum (Pfeiffer Vacuum Technology) nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von vorerst 113,00 Euro belassen. Der Vakuumpumpen-Hersteller habe seine optimistischen Erwartungen beim Umsatz verfehlt, beim Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) diese allerdings leicht übertroffen, schrieb Analyst Adrian Pehl in einer Studie vom Dienstag. Der Experte kündigte allerdings an, die Prognosen und das Kursziel wegen der schwächeren Perspektiven für die Halbleiterindustrie - einem wichtigen Kundenfeld für Pfeiffer - voraussichtlich etwas zu senken. Das dürfte aber nichts am Kaufvotum ändern. Insgesamt waren die Abweichungen von seinen Prognosen bei Pfeiffer eher gering.

 

WACKER CHEMIE

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Wacker Chemie nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 187,00 Euro belassen. Die Ergebnisse des Chemiekonzerns für das zweite Quartal seien schwach ausgefallen, schrieb Analystin Lauren Licuanan in einer Studie vom Dienstag. Immerhin sei aber der Jahresausblick bestätigt worden. Die Expertin rechnet nur mit geringem Anpassungsbedarf im Bewertungsmodell.

 

MITTWOCH

 

BARCLAYS

 

    LONDON - Morgan Stanley hat die Einstufung für Barclays nach Zahlen zum zweiten Geschäftsquartal auf "Overweight" mit einem Kursziel von 284,00 Pence belassen. Die Erträge aus dem Investmentbank-Geschäft seien nicht so stark rückläufig wie bei den Wettbewerbern, schrieb Analyst Chris Manners in einer Studie vom Mittwoch. Die weitere Entwicklung sei aber ungewiss. Zudem könnte die Staatsschuldenkrise in Europa den Kursentwicklung bremsen.

 

BMW

 

    DÜSSELDORF - Die WestLB hat BMW nach Zahlen von "Reduce" auf "Neutral" hochgestuft und das Kursziel definitionsgemäß gestrichen. Das zweite Quartal des Autobauers sei beeindruckend verlaufen, schrieb Analyst Adam Hull in einer Studie vom Mittwoch. Künftig dürfte BMW aber etwas mehr Gegenwind spüren. Vieles sei inzwischen auch im Kurs eingepreist.

 

BNP PARIBAS

 

    LONDON - JPMorgan hat das Kursziel für BNP Paribas nach Zahlen zum zweiten Quartal von 65,00 auf 56,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Overweight" belassen. Wegen des schwierigeren Konjunkturumfelds habe sie die Gewinnprognosen von 2012 an reduziert, schrieb Analystin Delphine Lee in einer Studie vom Mittwoch. Die abgesehen von den Abschreibungen auf griechische Staatsanleihen soliden Resultate unterstrichen derweil die robusten Fundamentaldaten des Finanzkonzerns auch unter schwierigen Marktbedingungen. Der Titel sei auch nach der Prognosekürzung günstig bewertet.

 

DEUTSCHE POST

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat Deutsche Post nach einem Interview des Finanzvorstands Lawrence Rosen im "Handelsblatt" auf "Buy" mit einem Kursziel von 18,00 Euro belassen. Dass die Express-Sparte DHL langfristig, wie von Rosen angekündigt, das Margenniveau der Wettbewerber erreiche, sei ein ambitioniertes Ziel, schrieb Analyst Johannes Braun in einer Studie vom Mittwoch. Weder seine noch die Erwartungen des Marktes spiegelten derart hohe Margen wider. Daher könnten die Gewinnschätzungen bei einem Erreichen der Unternehmensziele steigen.

 

EON

 

    LONDON - Morgan Stanley hat Eon vor Zahlen zum ersten Halbjahr auf "Overweight" mit einem Kursziel von 25,00 Euro belassen. Die Aktien des deutschen Energiekonzerns seien für ihn im europäischen Branchenvergleich ein "Top Pick" und RWE zu bevorzugen, schrieb Analyst Bobby Chada in einer Studie vom Mittwoch. Die Bilanz von Eon sei stark. Die Halbjahresergebnisse könnten allerdings durch Sondereffekte aus der unerwartet schnellen Stilllegung der Atomkraftwerke und dem mittelfristigen Unternehmensausblick belastet werden. Von Interesse sei auch die künftige Ausschüttungspolitik.

 

FRESENIUS MEDICAL CARE

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat FMC (Fresenius Medical Care) nach den angekündigten Akquisitionen von "Hold" auf "Add" hochgestuft und das Kursziel von 53,00 auf 56,00 Euro angehoben. Wegen der Übernahmen des US-Wettbewerbers Liberty Dialysis sowie des Spezialisten für Gefäßzugänge American Access Care stiegen seine Gewinnprognosen je Aktie für 2012 und 2013 um fünf respektive vier Prozent, schrieb Analyst Volker Braun in einer Studie vom Mittwoch. Der Dialysespezialist stärke seine Stellung als Kostenführer und die strategische Positionierung vor einer möglichen Einführung eines ganzheitlichen Kostenerstattungssystems in den USA.

 

FRESENIUS

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Fresenius (Fresenius SECo) nach Zahlen und dem erneut erhöhten Ausblick von 88,00 auf 90,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Gesundheitskonzern habe starke Ergebnisse für das zweite Quartal vorgelegt, schrieb Analyst Holger Blum in einer Studie vom Mittwoch. Der Experte reagierte mit erhöhten Gewinnschätzungen. Er bevorzugt die Fresenius-Aktien weiter gegenüber den Anteilen der Tochter FMC (Fresenius Medical Care).

 

FUCHS PETROLUB

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat Fuchs Petrolub (FUCHS PETROLUB vz) nach Zahlen zum zweiten Quartal auf "Hold" mit einem Kursziel von 37,00 Euro belassen. Die Ergebnisse des Schmiermittelherstellers hätten seine Erwartungen genau getroffen, schrieb Analyst Lutz Grüten in einer Studie vom Mittwoch. Angesichts der unveränderte Prognosen und der hohen Bewertung der Papiere bleibe Grüten bei seinem "Hold"-Votum.

 

KUKA

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat Kuka nach Zahlen zum zweiten Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 24,00 Euro belassen. Der Industrieroboter-Produzent habe die Schätzungen erfüllt und die Gesamtjahresziele erwartungsgemäß angehoben, schrieb Analyst Stephan Böhm in einer Studie vom Mittwoch. Letztere würde bereits von seinen und die Prognosen des Marktes widergespiegelt. Der Analyst hob indes die gute Auftragsentwicklung im zweiten Quartal positiv hervor.

 

METRO

 

    LONDON - Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für Metro (METRO) nach Zahlen von 50,00 auf 40,00 (Kurs: 33,79) Euro gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Der Handelskonzern habe ein schwaches erstes Halbjahr hinter sich, schrieb Analyst Alastair Johnston in einer Studie vom Mittwoch.

 

SOCIETE GENERALE

 

    LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat die Einstufung für Societe Generale (Société Générale) (SocGen) nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 58,00 Euro belassen. Die französische Großbank habe im zweiten Quartal die Gewinnerwartungen verfehlt, schrieb Analyst Jon Peace in einer Studie vom Mittwoch. Angesichts des schwierigen Umfelds habe sich das Management zudem zurückhaltend mit Blick auf das Überschussziel von 6 Milliarden Euro im Jahr 2012 geäußert. Der Marktkonsens liege mit 5,4 Milliarden Euro ohnehin tiefer. Der Experte sieht in den Aktien enormes Potenzial, falls sich eine deutlich verschärfte Schuldenkrise in der Eurozone vermeiden lasse.

 

WACKER CHEMIE

 

    DÜSSELDORF - Das Bankhaus Lampe hat Wacker Chemie von "Halten" auf "Kaufen" hochgestuft, das Kursziel aber von 153,00 auf 142,00 Euro gesenkt. Wegen hoher Rohstoffkosten seien die Resultate ergebnisseitig überraschend schwach ausgefallen, schrieb Analyst Heiko Feber in einer Studie vom Mittwoch. Er habe die Prognosen für den Solarindustrie-Zulieferer entsprechend reduziert. Die Kursverluste nach dem Ergebnisausweis seien allerdings übertrieben und rechtfertigten eine Kaufempfehlung.

 

DONNERSTAG

 

ADIDAS

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat Adidas (adidas) nach Zahlen auf "Add" mit einem Kursziel von 56,00 Euro belassen. Der Sportartikelhersteller habe die Erwartungen im zweiten Quartal erfüllt und die Unternehmensprognosen angehoben, schrieb Analyst Christoph Dolleschal in einer Studie vom Donnerstag. Es zeige sich ein weltweiter Wachstumstrend, der insbesondere vom mit plus 41 Prozent deutlich steigenden Absatz in China angetrieben werde.

 

AXA

 

    PARIS - Die Investmentbank Cheuvreux hat die Einstufung für Axa (Synaxon) nach Quartalszahlen auf "Outperform" mit einem Kursziel von 17,60 Euro belassen. Der französische Versicherungskonzern sei wieder auf einem rentablen Wachstumspfad zurückgekehrt, schrieb Analyst Jean d'Herbecourt in einer Studie vom Donnerstag. Die Gewinnentwicklung sei besser als von ihm erwartet verlaufen und liege auch oberhalb der Konsensschätzungen. Mit einem Anstieg der Solvabilitätskennziffer von 178 auf 184 Prozent weise Axa derzeit stabile finanzielle Verhältnisse aus.

 

BEIERSDORF

 

    FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Beiersdorf nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 46,00 Euro belassen. Die Ergebnisse des Konsumgüterherstellers im zweiten Quartal hätten dank einer starken Entwicklung der Konsumsparte die Erwartungen leicht übertroffen, schrieb Analyst Edouard Aubery in einer Studie vom Donnerstag. Er kündigte eine entsprechend moderate Anpassung seiner Schätzungen an.

 

DEUTSCHE TELEKOM

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat Deutsche Telekom nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 13,00 Euro belassen. Unter dem Strich erfülle die Bilanz des Telekomkonzerns zum zweiten Quartal ihre Erwartungen, schrieb Analystin Heike Pauls in einem ersten Kommentar am Donnerstag. Die Bonner sollten ihre Gesamtjahresziele erreichen. Der einzige Makel sei der Rückgang der Serviceerlöse im deutschen Mobilfunkgeschäft. Dank einer überraschend guten Erholung in Griechenland und Rumänien habe das Europageschäft sich dennoch wie erhofft verbessert.

 

DEUTZ

 

    DÜSSELDORF - Die WestLB hat Deutz (DEUTZ) nach Zahlen zum zweiten Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 7,70 Euro belassen. Der Motorenbauer habe sich operativ stark entwickelt, bei den Auftragseingängen seine und die Erwartungen des Marktes aber deutlich verfehlt, schrieb Analyst Achim Henke in einer Studie vom Donnerstag. Der langfristige Trend bei den Aufträgen, Erlösen und Gewinnen dürfte aber intakt sein.

 

DRÄGERWERK

 

    FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Drägerwerk (Draegerwerk) nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 95,00 Euro belassen. Die Ergebnisse des Herstellers von Medizin- und Sicherheitstechnik hätten weitgehend im Rahmen der Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Edouard Aubery in einer Studie vom Donnerstag. Das Unternehmen habe seinen Ausblick bestätigt. Auf den ersten Blick sieht er keinen Anpassungsbedarf für seine Schätzungen.

 

FRAPORT

 

    DÜSSELDORF - Die WestLB hat das Kursziel für Fraport nach Zahlen zum zweiten Quartal von 60,00 auf 63,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Add" belassen. Die erneut starken Resultate des Flughafenbetreibers hätten seine Erwartungen in den Sparten Aviation, Ground Handling sowie für die Flughäfen Antalya und Lima übertroffen, schrieb Analyst Raimon Kaufeld in einer Studie vom Donnerstag. Daher habe er die Gewinnschätzungen für 2011 erhöht. Wegen der vorhandenen Wachstumsmöglichkeiten, dem guten Management sowie der Widerstandskraft bei einer möglichen Konjunkturschwäche bleibe es bei dem positiven Votum.

 

MUNICH RE

 

    DÜSSELDORF - Die WestLB hat die Einstufung für Munich Re (Muenchener Rueckversicherungs-Gesellschaft) nach Zahlen auf "Add" mit einem Kursziel von 130,00 Euro belassen. Analyst Thomas Noack sprach in einer Studie vom Donnerstag von gemischten Zahlen des Rückversicherers. Die operative Entwicklung habe enttäuscht, wogegen das Nettoergebnis dank einer sehr niedrigen Steuerquote seine und die Marktschätzungen übertroffen habe. Nachdem die Aktie seit Jahresbeginn rund elf Prozent schlechter als der Sektor gelaufen sei, sich aber im Juli um vier Prozent besser entwickelt habe, werde sie nun mit einem kleinen Sektorabschlag gehandelt. Die Bewertung sei zwar attraktiv, er bevorzuge bei den deutschen Rückversicherern aber weiter Konkurrent Hannover Rück (Hannover Rueckversicherung).

 

RHÖN-KLINIKUM

 

    FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Rhön-Klinikum (RHOeN-KLINIKUM) nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 19,00 Euro belassen. Operativ habe der Klinikbetreiber im zweiten Quartal die Erwartungen erfüllt, schrieb Analyst Michael Schäfer in einer Studie vom Donnerstag. Die Profitabilität und fehlende Zukäufe seien allerdings enttäuschend. Der Experte hofft auf eine Verbesserung im zweiten Halbjahr und sieht viel Spielraum für positive Überraschungen.

 

SGL GROUP

 

    MÜNCHEN  - Die italienische Großbank Unicredit hat die Einstufung für SGL Group (SGL Carbon) nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 28,00 Euro belassen. Die Kennziffern des Kohlenstoff-Spezialisten hätten den Konsensschätzungen entsprochen, schrieb Analyst Christian Obst in einer Studie vom Donnerstag. Zudem habe der Konzern den Ausblick am oberen Ende der zuvor angepeilten Zielspanne bestätigt. Von den Quartalszahlen dürften aber kaum Kursimpulse ausgehen.

 

SWISS RE

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat Swiss Re (Schweizerische Rueckversicherungs-Gesellschaft) nach Zahlen zum zweiten Quartal auf "Add" mit einem Kursziel von 56,00 Franken belassen. Wegen unerwartet hoher Kapitalerträge sowie einer hervorragenden Schaden-/Kostenquote von 78,4 Prozent habe der Rückversicherer seine und die Erwartungen des Marktes beim Nettogewinn deutlich übertroffen, schrieb Analyst Roland Pfänder in einer Studie vom Donnerstag. Die Vertragserneuerungen im Juli seien ebenfalls positiv verlaufen.

 

WACKER CHEMIE

 

    LONDON - Die Citigroup hat das Kursziel für Wacker Chemie nach Zahlen zum zweiten Quartal von 160,00 auf 130,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Er habe die Gewinnprognosen für den Solarindustrie-Zulieferer nach den enttäuschenden Zahlen reduziert, schrieb Analyst Andrew Benson in einer Studie vom Donnerstag. Seine Schätzungen seien wegen des überraschend schwachen Abschneidens der Sparten Siltronic und Silicones verfehlt worden. Der Geschäftsbereich Polysilizum habe sich solide entwickelt.

 

FREITAG

 

ADIDAS

 

    DÜSSELDORF - Das Bankhaus Lampe hat Adidas (adidas) nach Zahlen von "Halten" auf "Kaufen" hochgestuft und das Kursziel auf 56,00 Euro belassen. Analyst Christoph Schlienkamp begründete die Hochstufung in einer Studie vom Freitag mit den jüngsten Kursverlusten. Der Sportartikel-Hersteller habe die Erwartungen im zweiten Quartal indes erfüllt. Das Management habe weitere Fortschritte erzielt und setze die Strategie 2015 erfolgreich um.

 

ALLIANZ

 

    LONDON - Die NordLB hat Allianz nach Zahlen zum zweiten Quartal auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 116,00 Euro belassen. Der Versicherer habe dank guter Kapitalerträge trotz eines erneuten Umsatzrückganges solide Resultate erzielt, die allerdings leicht unter seinen Erwartungen lägen, schrieb Analyst Constantin Rohrbach in einer Studie vom Freitag. Er rechne unverändert mit einem guten Jahresergebnis von mehr als fünf Milliarden Euro. Der aktuelle Kurseinbruch sei daher fundamental nicht gerechtfertigt und eröffne auch mit Blick auf die hohe Dividendenrendite eine gute Kaufgelegenheit.

 

BEIERSDORF

 

    FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat das Kursziel für Beiersdorf nach Zahlen von 46,00 auf 43,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Der Konsumgüterhersteller habe im zweiten Quartal die Erwartungen übertroffen, schrieb Analyst Edouard Aubery in einer Studie vom Freitag. Insgesamt sei die Entwicklung von Beiersdorf auf bestem Wege, er bleibe aber im aktuell turbulenten Umfeld bei seiner neutralen Haltung.

 

DEUTSCHE TELEKOM

 

    HANNOVER - Die NordLB hat das Kursziel für Deutsche Telekom nach Zahlen zum zweiten Quartal von 12,00 auf 11,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Halten" belassen. Die durchwachsenen Resultate verdeutlichten das schwierige Wettbewerbsumfeld in Europa, aber auch die Stärke des Telekomkonzerns im deutschen Heimatmarkt, schrieb Analyst Jan Christian Göhmann in einer Studie vom Freitag. Kursstützend wirke indes die Dividende. Der wichtigste Kurstreiber bleibe allerdings der Erfolg des geplanten Verkaufs von T-Mobile USA.

 

MUNICH RE

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Munich Re (Muenchener Rueckversicherungs-Gesellschaft) nach Zahlen von 117,00 auf 113,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Add" belassen. Die Kennziffern des Rückversicherers zum zweiten Quartal seien leicht enttäuschend ausgefallen, schrieb Analyst Roland Pfänder in einer Studie vom Freitag. Er habe seine Ergebnisprognosen für 2012 und 2013 in Erwartung niedrigerer Kapitalerträge um acht respektive zehn Prozent reduziert.

 

PROSIEBENSAT1

 

    LONDON - Nomura hat ProSiebenSat.1 (ProSiebenSat1 Media vz) nach Zahlen zum zweiten Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 25,50 Euro belassen. Die Resultate hätten klar über seinen und den Erwartungen des Marktes gelegen, schrieb Analyst Matthew Walker in einer Studie vom Freitag. Die Aktien des Medienunternehmens seien zu niedrig bewertet, da die Anleger wohl mit einem zweiten Konjunkturrückschlag rechneten und den Unternehmensprognosen nicht glaubten. Die Aktie habe Kurspotenzial, außer wenn es zu einer schlimmeren Wirtschaftskrise als im Jahr 2008/09 kommen würde.

 

TELECOM ITALIA

 

    MAILAND - Die Unicredit hat die Einstufung für Telecom Italia nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 1,15 Euro belassen. Auf den ersten Blick hätten die Ergebnisse des Telekommunikationskonzerns im zweiten Quartal die Erwartungen übertroffen und sie wirkten ermutigend, schrieb Analyst Giovanni D'Amico in einer Studie vom Freitag. Besonders die Geschäfte in Brasilien hätten zu den guten Zahlen beigetragen. Allerdings sei die Jahresprognose des Unternehmens für den heimischen italienischen Markt wohl zu optimistisch.

 

/he

 

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