Vereinbarung geschlossen 14.09.2020 09:41:40

Uganda und TOTAL wollen mit teurer Pipeline Ölförderung ankurbeln

Uganda und TOTAL wollen mit teurer Pipeline Ölförderung ankurbeln

Eine entsprechende Vereinbarung unter Beteiligung der staatlichen Uganda National Oil Company wurde unter Beisein von Ugandas Staatspräsident Yoweri Museveni und TOTAL-CEO Patrick Pouyanné in Entebbe geschlossen. Mit der 1.450 Kilometer langen Pipeline kann das zentralafrikanische Land seine auf bis zu 6 Milliarden Barrel Rohöl geschätzten Ölreserven erschließen. Eine Kommerzialisierung im großen Stil in der Kaffeeanbaunation ist bislang an mangelnder Infrastruktur gescheitert.

"Wir haben heute wichtige Meilensteine erreicht, die den Weg für die endgültige Investitionsentscheidung in den kommenden Monaten ebnen wird", sagte Pierre Jessua, der Chef der ugandischen TOTAL-Landesgesellschaft.

Die Pipeline soll von der westlichen Grenze Ugandas zur Demokratischen Republik Kongo durch das benachbarte Tansania bis zur dortigen Hafenstadt Tanga am Indischen Ozean verlegt werden. Der Bau wird voraussichtlich etwa drei Jahre dauern.

TOTAL hält eine Mehrheitsbeteiligung an Ugandas Ölprojekt, das bis 2023 etwa 230.000 Barrel Rohöl pro Tag liefern soll. Die südafrikanische Standard Bank und die japanische Sumitomo Mitsui helfen bei der Beschaffung von Krediten zur Finanzierung des Projekts.

KAMPALA (Dow Jones)

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Bildquelle: Oliver Hoffmann / Shutterstock.com,Gil C / Shutterstock.com

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