10.02.2015 18:19:00

Ungarns Wirtschaftsminister: Preis für Erste-Anteil steht im Mai fest

Der ungarische Wirtschaftsminister Mihaly Varga will noch nicht verraten, wieviel der ungarische Staat und die Osteuropa-Entwicklungsbank je für ihren 15-Prozent-Anteil an der Erste-Group-Tochter zahlen wollen. Der Preis werde Ende Mai feststehen - auf Basis der Ende März startenden Unternehmensprüfung (Due Diligence), die ein externer Berater durchführe.

Auf die Frage, ob 10 bis 20 Mrd. Forint (33 bis 65 Mio. Euro), basierend auf dem Buchwert, ein fairer Preis wären, sagte Varga, er sei kein Wirtschaftsprüfer und habe sich die Bücher der ungarischen Erste-Tochter nicht angesehen. "Wenn sich der Preis in dieser Größenordnung bewegt, wäre es das für die ungarische Regierung und die EBRD wert", so Varga am Montagabend im öffentlichen Fernsehen (M1) laut ungarischer Nachrichtenagentur MTI.

Die Erste Bank Hungary selbst erwartet, dass die neue Eigentümerstruktur mit Ende Juli 2015 steht. Ungarns Premier Viktor Orban, die EBRD und Erste-Group-CEO Andreas Treichl haben gestern in Budapest eine entsprechende Absichtserklärung präsentiert. Teil des Deals: Ungarn will die Bankensteuer reduzieren und von weiteren mehrheitlichen Banken-Verstaatlichungen absehen und die Erste soll in dem Land ein Kreditprogramm über 550 Mio. Euro auflegen.

(Schluss) snu/cri

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